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Board >>  Quicken 2009 >>  [Quicken 2009] Verbesserungsvorschläge >> "neutrale" Kategorie für "Durchleitung" von Geld
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Thema: "neutrale" Kategorie für "Durchleitung" von Geld
helle (offline)
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Deutschland
icon5  "neutrale" Kategorie für "Durchleitung" von Geld #1 Datum: 06.10.2008, 16:21  

Hallo,

Wenn jemand z.B. eine Kaution für eine Wohnung auf das in Quicken geführte Mietenkonto einzahlt und dieser Betrag dann von mir weiter auf ein Kautionskonto überwiesen wird, sind das zwar reale Buchungen, jedoch im Bericht GuV sollen Solche in eine neutrale Kategorie verschwinden und nicht in meiner "Krücke" "Durchlauf", die ich mir in "Einnahmen" gebastelt habe, auftauchen.
Deshalb fänd ich eine >neue Art der Kategorie< "Hauptkategorie Neutral" unter "Hauptkategorie anlegen" hilfreich.

(Hatte ich vergessen - Nutze Qw 2007dl. Evtl. gibt es das bereits in Folgeversion?)
Gruß helle
(FiMa DL 2025, Win10pro 22H2)


(Bisher wurde dieser Beitrag 1 mal editiert, als letztes von helle am 06.10.2008 @ 16:47)
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Reynard25 (offline)
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Brandenburg
icon1  Re: "neutrale" Kategorie für "Durchleitung" von Geld #2 Datum: 07.10.2008, 08:45  

Hallo,

nein, so etwas gibt es auch nicht in Quicken 2008 oder 2009.

Du müsstest mal erklären, wie diese "Hauptkategorie Neutral" im Gegensatz zu "normalen" Kategorien beschaffen sein sollte.

Wenn Du z.B. eine Kategorie "Durchlaufende Gelder" o.ä. nimmst, kannst Du die in jedem Bericht abwählen, so dass sie nicht berücksichtigt wird.

Was genau soll bei der "neutralen" Kategorie anders sein?
Gruß Reinhard
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dau0815 (offline)
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Deutschland
icon1  Re: "neutrale" Kategorie für "Durchleitung" von Geld #3 Datum: 07.10.2008, 08:55  

Ich schätze, mit "neutral" meint er eine Kategorie, die weder eine "Einnahme-" noch eine "Ausgabe-"Kategorie darstellte, also Flussrichtungs unabhängig ist.

So eine Kategorien-Art hätte ich auch schon brauchen können. Z.B. für Dienstreisen. Da hat man z.B. für Hotelkosten Ausgaben, wie Einnahmen (Erstattung), die sich gegenseitig aufheben, also weder eine Einnahme, noch eine Ausgabe darstellen.
Gruß,
Andreas
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helle (offline)
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Deutschland
icon1  Re: "neutrale" Kategorie für "Durchleitung" von Geld #4 Datum: 07.10.2008, 11:00  

Hallo,

@dau0815
Genau so etwas meine ich - Danke.

@Reynard25
Berichte geben im oberen Teil die Einnahmen wieder und im unteren Teil die Ausgaben.
Wie aber dargestellt, sind solche Durchlaufposten weder wirkliche Einnahmen noch Ausgaben. Ich habe sie nur weitergeleitet. Für meine EÜR sind sie nicht relevant. Sie könnten deshalb in einer Kategorie "Neutral" gesammelt werden und eben nicht unter Einnahmen oder Ausgaben. Diese Buchungen könnten, der Vollständigkeit halber, im Bericht am Ende auftauchen.
Abwählen kenne ich - dann fehlen aber Buuchungen die zwar miteinander einen Saldo von Null ergeben, aber dennoch vorhanden sind. Deshalb möchte ich sie durchaus mit ausgeben.

Die von dir benannte Kategorie "Durchlaufende Gelder" musst du doch zwangsläufig entweder "Einnahmen-" oder "Ausgaben-Kategorien" zuordnen.
Das meine ich und wünsche deshalb eine Dritte Kategorien-Gruppe - Neutral.
(Möglicherweise ist das buchhalterisch falsch, mir würde es aber die Arbeit erleichtern.)
Gruß helle
(FiMa DL 2025, Win10pro 22H2)
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Lilli (offline)
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Theorie ist, wenn jeder weiß, warum es nicht geht. Praxis ist, wenn keiner weiß, warum es geht.

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Deutschland
icon1  Re: "neutrale" Kategorie für "Durchleitung" von Geld #5 Datum: 07.10.2008, 11:18  

Hallo,

> Wenn jemand z.B. eine Kaution für eine Wohnung auf das in Quicken geführte Mietenkonto einzahlt ...

Dann hast du gegenüber deinem Mieter eine Verbindlichkeit. Die Kaution gehört dir ja nicht, sondern ist eine Sicherheit, die du im Falle einer nicht erhaltenen Mieter-Zahlung ziehen kannst. Solange dein Mieter friedlich ist, schuldest du ihm das Geld in voller Höhe.
Dein Geldeingang auf dem Girokonto müsste also gegen ein Umbuchungskonto (unter den Kategorien) "Verbindlichkeit gegenüber Mieter" gebucht werden.

> ...und dieser Betrag dann von mir weiter auf ein Kautionskonto überwiesen wird, sind das zwar reale Buchungen,

richtig. Im Verbindlichkeitenkonto dokumentierst du die Schulden an deinen Mieter und im (in deinem Einfluss stehenden) Kautionskonto steht der gleiche Betrag, weil du das Geld deiner Schulden ja nicht verfrühstückt hast.

> jedoch im Bericht GuV sollen Solche in eine neutrale Kategorie verschwinden und nicht in meiner "Krücke" "Durchlauf", die ich mir in "Einnahmen" gebastelt habe, auftauchen.

Solange du die Umbuchungskonten im GuV-Bericht nicht einschließt, erscheint dort nichts. Der besondere Gag an meiner Lösung ist, dass du beim Vermögensbericht immer sowohl das Kautionskonto siehst, was ein Guthaben ist, wie auch deine Verbindlichkeit, die zeigt, dass dieses Geld ja nicht *dein* Vermögen ist. Wenn du es perfekt machen willst, kannst du die Zinsen des Kautionskontos auf die Verbindlichkeit buchen. Damit erscheinen auch diese nicht in deiner GuV, wo sie nichts verloren hätten.

Eine Spezialkategorie würde dir nichts helfen, weil du dann im Vermögen einen Fehler hättest.
Viele Grüße Lilli


(Bisher wurde dieser Beitrag 1 mal editiert, als letztes von Lilli am 07.10.2008 @ 11:20)
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helle (offline)
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Deutschland
icon1  Re: "neutrale" Kategorie für "Durchleitung" von Geld #6 Datum: 07.10.2008, 14:34  

@ Lilli
Danke für deinen Vorschlag.
Leider, und das bedaure ich sehr, habe ich keine Ahnung von doppelter Buchführung und es fällt mir sehr schwer mich da einzudenken. Ich bin nicht sicher, dich verstanden zu haben.

Es gibt aber viele Mieter (häufige Wechsel) und auch andere Fälle von Geldbewegungen, die keine wirklichen Einnahmen oder Ausgaben (für den Eigentümer) sind z.B. kurzfristige Kapitalerhöhung durch den Eigentümer (von einem mir vielleicht unbekannten Eigentümer-Konto) auf dem Mietenkonto und später die Rückzahlung bzw. kurzfristige Entnahmen (nicht durch mich)... und ich möchte nicht für jeden Fall ständig Konten anlegen, die ich ja nie mehr loswerde, weil deren Buchungen miteinander verknüpft sind.
Es gibt weitere echte Konten, die unter den Umbuchungskonten angezeigt werden sollen (ehemalige Mietenkonten, ehemalige Betriebskostenkonten, Rückstellungen, Kasse usw.), deshalb kann ich diese nicht ausblenden.
(Ich sollte vielleicht dazu sagen, dass ich ein Mehrfamilienhaus verwalte, aber nicht der Eigentümer bin. Ich bin kontoberechtigt für das Mietenkonto des Eigentümers und soll für Diesen entsprechende GuV Berichte abliefern und am besten noch alles für dessen Steuererklärung aufbereiten.)
Die Kautionen werden weitergeleitet an ein spezielles Verwalterkonto bei einer anderen Bank mit den Unterkonten der einzelnen Mieter-Kautionen. Also von meinen Vermögen getrennt. Ich wollte mich eigentlich nicht in Quicken um die Kautionen und Zinsen dort kümmern, da die Bank den Mietern jedes Jahr den Kontostand mitteilt und ich erst wieder nach Auszug des Mieters das Kautionsgeld inkl. Zinsen an den Mieter durchreiche, falls keine Aufrechnung notwendig wird.

Für meine Ist-Buchhaltung würde deshalb m.E. eine solche neutrale Kategorie ausreichen.
Das ich dann im Vermögen einen Fehler hätte, kann ich noch nicht erkennen - darüber grüble ich noch.

Ich habe die verschiedenen Geldkonten, die mit der Vermietung im Zusammenhang stehen und meine privaten Konten, in einer einzigen Quicken-Datei.
Vielleicht ist das schon problematisch aber ich weiß ja, dass dort die Summe bei Vermögen nicht mein Geld ist.
Allen Buchungen aus der Vermietung - also dem Geldkreis des Eigentümers, ordne ich eine Kategorie aus einem speziellen Kontenrahmen zu der für private Konten und deren Buchungen keine Anwendung findet. Für die Jahresberichte wähle ich dann die entsprechenden Geldkonten aus.

Es tut mir leid wenn ich ausschweife, aber eigentlich möchte ich einen Bericht über einen Jahreszeitraum mit ... (Beispielhaft - feinere Strukturierung und Nummern lasse ich hier weg)

Einnahmen:
-Miete Wohnungen
-Miete Stellplatz
-NK Vorauszahlungen
usw...
Gesamt Einnahmen...

Ausgaben:
-Umlagefähig
-Hauswart
-Reinigung
usw...
Gesamt Umlagefähig...

-Nicht umlagefähig
-Verbindlichkeiten bei Bank
-Material/Kleinreparaturen
usw...
Geamt Nicht Umlagefähig...

NEUTRAL:
-Durchlauf (für fremdes weitergeleitetes Geld)
-Einzahlung
-Zahlung
-Umbuchung (für Geld des Eigentümers, wenn Konto von mir nicht mitgeführt wird)
-Einzahlung
-Zahlung
Geamt NEUTRAL... (sollte über Alles Null ergeben, kann aber am Jahresende abweichen)

UMBUCHUNGEN:
-(auf und von Konten die ich mitführe aus dem Geldkreis des Eigentümers, u.a. Kasse)

So etwa stelle ich mir das vor.
Gruß helle
(FiMa DL 2025, Win10pro 22H2)
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Lilli (offline)
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Theorie ist, wenn jeder weiß, warum es nicht geht. Praxis ist, wenn keiner weiß, warum es geht.

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Deutschland
icon1  Re: Re: "neutrale" Kategorie für "Durchleitung" von Geld #7 Datum: 07.10.2008, 23:58  

Hallo,

> Danke für deinen Vorschlag.
> Leider, und das bedaure ich sehr, habe ich keine Ahnung von doppelter
> Buchführung

Zwinkern ich habe auch keine Ahnung von doppelter Buchführung. Hätte das mal als Schüler lernen sollen, der Lehrer wusste auch nicht, wie's geht. böse

BTW, das sagt Wikipedia Zwinkern
* Im Buchhalterjargon umgangssprachlich eine arbeitsintensive aber qualitativ hochwertige Methode zur Fälschung der Debitorenbuchhaltung, um Schwarzgeld zu erwirtschaften. *

> und es fällt mir sehr schwer mich da einzudenken. Ich bin nicht
> sicher, dich verstanden zu haben.

Die Quicken-Logik basiert *nicht* auf der deutschen Buchhaltungssystematik (sog. doppelte Buchführung) sondern ist aus den USA. Wie es wirklich gedacht war, keine Ahnung, aber die Logik ist für mich nachvollziehbar: Jede Buchung steht primär *in* einem Konto, und wird dort mit irgendeiner Kategorie oder einem Umbuchungskonto verknüpft, was wiederum die Buchung von zwei Seiten her berichtbar macht. Einmal ist die Basis das Konto und das andere Mal ist die Basis die Kategorie bzw. das Umbuchungskonto. Bei Umbuchungen zwischen Konten ist es deshalb ziemlich egal, von wo aus du buchst.

Das Konto ist eine Bestandsart, entweder du hast
- ein Geldkonto (Giro, Bargeld, Tagegeld ...) oder
- ein Vermögenskonto (evtl. auch Festgeld, Lebensversicherung, Immobilie, Auto... bis hin zu theoretischem Vermögen, wie ein Patent) oder
- eine Verbindlichkeit (Schulden, unbezahlte Rechnungen... und eben auch Kautionen).

Ins Feld Kategorie kannst du angeben, was mit dem verbuchten Wert geschieht:
- Verkonsumieren (Ausgabekategorie) oder erarbeiten (Einnahmekategorie) oder
- "Umbuchen" ("Umbuchungskonto"), also dein Wert (Geld) hat einen anderen Zustand angenommen, z.B. dein Bargeld (Scheine) ist plötzlich auf dem Girokonto (weg!?!). Aber es ist immer noch da. Ein sehr typisches Beispiel ist die Aufnahme eines Darlehens (Verbindlichkeit) mit Umbuchung des Geldes an das Girokonto. Anschließend kaufst du ein Haus (Vermögenskonto). Das Geld der Bank wandert zum Verkäufer, aber du buchst auf dein Vermögenskonto "Haus". D.h. durch die Aufnahme des Darlehens hat sich dein Vermögen theoretisch überhaupt nicht verändert, da du jetzt ein Haus besitzt, das so viel wert ist wie deine Schulden. Anders ist das, wenn das Ding an Wert verliert, dann wird abgeschrieben. Die AfA ist wieder eine echte Kategorie, denn dieser Betrag ist unwiederbringlich fort und unter gewissen Umständen kannst du ihn sogar dem Finanzamt servieren, was für deine Aufgabe durchaus interessant ist.

Deine Kaution macht das gleiche: Du arbeitest für den Betrag ja nicht, sondern er steht dir nur theoretisch gegen eine Verpflichtung zur Verfügung. Erst wenn der Mieter Ärger macht, hast du eine Leistung (z.B. Reparatur = Kategorie) die du vom Geld des Mieters zahlen, also abziehen kannst.

> Es gibt aber viele Mieter (häufige Wechsel)

Ich würde ein Verbindlichkeitenkonto für alle Wohnungen eines Hauses machen, und auch nur ein Sammelkautionskonto, das dann halt nicht einem einzelnen realistischen Bankkontostand gegenüber steht.

> und auch andere Fälle von
> Geldbewegungen, ... ...
> und ich möchte nicht für jeden Fall ständig Konten anlegen, die ich ja nie mehr
> loswerde, weil deren Buchungen miteinander verknüpft sind.

Für solche "Schummelzwecke" habe ich ein sog. Verrechnungskonto, das ich als Barkonto angelegt habe (eigentlich eine saudumme Bezeichnung dafür, aber es deckt die Bedürfnisse am ehesten). Dazu habe ich hier im Forum einen Vorschlag eingebracht. http://www.kaiwu.de/cgi-bin/sbb//sbb...m=67&show=11

Für den Eigentümer führst du dann ein Art Gesellschafterkonto, also ein theoretisches Konto als Verrechnungskonto, an das du buchst, wenn er Geld holt, oder von dem du Geld abbuchst, wenn er dir was einzahlt (bei Liquiditätsengpässen).

> Die Kautionen werden weitergeleitet an ein spezielles Verwalterkonto bei
> einer anderen Bank mit den Unterkonten der einzelnen Mieter-Kautionen. Also
> von meinen Vermögen getrennt.

Es geht ja wohl eh nicht um *dein* Vermögen, sondern um das Verwaltungsvermögen, das aber wiederum doch irgendwie die Kaution beinhalten sollte, und wenn nur als Gesamtsumme. (Das Finanzamt sieht das gern, wenn man es sauber ausweist.) Eine solche Aufstellung für das FA enthält ja meist auch eine Vermögensübersicht, um die Abschreibungen darzustellen.

> Ich wollte mich eigentlich nicht in Quicken
> um die Kautionen und Zinsen dort kümmern, da die Bank den Mietern jedes
> Jahr den Kontostand mitteilt und ich erst wieder nach Auszug des Mieters das
> Kautionsgeld inkl. Zinsen an den Mieter durchreiche, falls keine Aufrechnung
> notwendig wird.

Pauschal eine Buchung pro Jahr zum Ausgleich für alle Zinsen genügt, und die Ein-/bzw. Rückzahlungen an die Mieter führst du eh, also kannst du sie auch gleich beim Geldeingang von dem Kautionskonto an dein Girokonto buchen. (Es ist hierbei egal, welches Konto die Basis deiner Buchung ist, und welches als "Umbuchungskategorie" im Feld Kategorie steht, es erscheint immer bei beiden richtig!) Wenn du dann an den Mieter zahlst, brauchst du nur den Girokontoabgang an das Kautionsverbindlichkeintenkonto (als Umb.kat.) zu buchen, dann wird die Schuld an die Mieter weniger (du hast ja auch eine Kaution weniger zur Verfügung), und das Girokonto ist wieder ausgeglichen.

> Für meine Ist-Buchhaltung

Ist-... Fragezeichen OK, bin auch kein Profi – aus dem Internet gefischt:
Ist-Buchhaltung
Diese beiden Buchhaltungsformen unterscheiden sich in einem ganz wesentlichen Punkt: Bei der Ist-Buchhaltung werden nur diejenigen Geschäftsvorfälle gebucht, die unmittelbar mit Zahlungen zu tun haben, also
• Bareinnahmen
• Barausgaben
• Kontogutschriften
• Kontobelastungen bzw. Überweisungen vom Konto
Bei der Soll-Buchhaltung hingegen werden alle Geschäftsvorgänge
gebucht, also auch
eingehende, aber noch nicht bezahlte Rechnungen
ausgehende, aber noch nicht vereinnahmte Rechnungen

> ...würde deshalb m.E. eine solche neutrale Kategorie ausreichen.

Jede Kategorie ist eigentlich neutral, weil sie positive und negative Buchungen zulässt. Du musst nur entscheiden, ob du es als Kosten oder Erlöse *darstellen* möchtest (GuV) oder lieber außen vor lässt. Und in einer Auflistung summenlos als Infobuchung hintanstellen wiederspricht jeder Quicken-Logik. Die Summen müssen nämlich auch bei so einer Primitivbuchhaltung immer zusammenstimmen. Dafür wäre ein Konto einfach richtiger.

> Das ich dann im Vermögen einen Fehler hätte, kann ich noch nicht erkennen -
> darüber grüble ich noch.

Der Fehler hast du nur, wenn du das Kautionskonto dokumentierst, aber die Verbindlichkeit nicht. Wenn du beides verschwinden lasst... Zwinkern

> Ich habe die verschiedenen Geldkonten, die mit der Vermietung im
> Zusammenhang stehen und meine privaten Konten, in einer einzigen Quicken-
> Datei.
> Vielleicht ist das schon problematisch ...

Da wäre ich vorsichtig. Es wird leicht unübersichtlich. Und wenn du versehentlich was vermischt, kann es massiv ärgerlich werden, selbst wenn alles fair gelaufen ist. Viel einfacher ist, zwei Dateien zu führen.

> Es tut mir leid wenn ich ausschweife, aber eigentlich möchte ich einen Bericht
> über einen Jahreszeitraum mit ... (Beispielhaft - feinere Strukturierung und
> Nummern lasse ich hier weg)
>
> Einnahmen:
> -Miete Wohnungen
> -Miete Stellplatz
> -NK Vorauszahlungen
> usw...
> Gesamt Einnahmen...
>
> Ausgaben:
> -Umlagefähig
> -Hauswart
> -Reinigung
> usw...
> Gesamt Umlagefähig...
>
> -Nicht umlagefähig
> -Verbindlichkeiten bei Bank

hier falsch, es sei denn du meinst die Zinsen für die Verb., ansonsten wäre das hier ein Konto.

> -Material/Kleinreparaturen
> usw...
> Geamt Nicht Umlagefähig...
>
> NEUTRAL:

Aha, jetzt wird's spannend Zwinkern

> -Durchlauf (für fremdes weitergeleitetes Geld)
> -Einzahlung
> -Zahlung

wenn es wirklich gleich weiter läuft, würde ich es eiskalt als "Auslagen" bezeichnen, am sinnvollsten bei Ausgaben. Der Saldo ist meist Null. Falls dein Mieter es mal nicht zahlt, sind es ja wirklich echte Kosten (dann ggf. die Kategorie nachträglich ändern). Während ich eher davon ausgehe, dass du immer zahlst, wenn das Geld zum Weiterleiten gekommen ist Zwinkern

> -Umbuchung (für Geld des Eigentümers, wenn Konto von mir nicht mitgeführt
> wird)
> -Einzahlung
> -Zahlung
> Geamt NEUTRAL... (sollte über Alles Null ergeben, kann aber am Jahresende
> abweichen)

Den ganzen Sums kann man durchaus einer Herkunft zuordnen, hier eignet sich perfekt ein "Verrechnungskonto" für den Eigentümer, also ein theoretisches externes Konto, das genau erfasst, was im Jahr hinein und raus gegangen ist.

> UMBUCHUNGEN:
> -(auf und von Konten die ich mitführe aus dem Geldkreis des Eigentümers, u.a.
> Kasse)

Da hast du ja das Umbuchungs-Konto sowieso, also wofür brauchst du hier noch eine Kategorie?

Ich hoffe, ich war nicht zu verworren, und habe es einigermaßen rüber gekriegt. Im Zweifel nochmals nachfragen.
Viele Grüße Lilli
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helle (offline)
Super Nutzer



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Deutschland
icon1  Re: "neutrale" Kategorie für "Durchleitung" von Geld #8 Datum: 08.10.2008, 13:12  

Hallo,

Danke Lilli, für deine viele Zeit und Mühe.
Ich werde das erst mal auf mich wirken lassen um zu überlegen, ob und wie ich die eine oder andere Sache umsetzen kann. Das muss ich noch ein paar mal lesen.
Das Trennen der privaten und geschäftlichen Konten in verschiedene Dateien werde ich sicher durchführen.

Da in der Quicken-Datei Buchungen seit 1995 sind, habe ich natürlich Angst vor Fehlern, die sich bei Änderungen einschleichen könnten. Da steckt reichlich Arbeit drin und oft bemerkt man Fehler erst viel später und hat seit den Sicherungen so viel geändert, dass es sich kaum noch nachvollziehen lässt.

Ich fürchte nur, dass es nun mit meinen Hausverwaltungsdetails zu speziell wird für das Forum. Manches ist auch schwer zu beschreiben und wird nicht alle Leser interessieren.
Vielleicht kann ein Forumszweig für spezielle Zwecke eingerichtet werden. Aber das dürfte wohl eine Minderheit sein, die sich dafür interessiert.
Daher nur noch kurz:
Die Kautionskonten führe ich nicht mit Quicken.
Da sie Geld der Mieter sind und diese gesondert von der Bank über alle Vorgänge informiert werden, betrachte ich sie nicht als zur Verwaltung oder dem Eigentümer zugehörend. Einige zahlen auch direkt an das Kautionskonto - wie sollte ich das dann in Quicken einfügen (außer von Hand)? So das ich denke, ein Sammelkonto kommt dafür nicht in Frage.
Obwohl mich schon interessieren würde, ob es möglich (und sinnvoll - Quicken ist ja nicht als Hausverwaltungssoftware angetreten) ist je Wohnung (wegen Bewohnerwechsel nicht für jeden Mieter) ein Konto zu führen und dort z.B. Miete sollzustellen und nach Zahlung des Mieters erfolgt der Ausgleich.
Also wenn so etwas ginge... Allerdings sehe ich ein Problem in der Automatisierung der Sollstellung. (Zeitpunkt, Höhe des jeweiligen Betrages, Änderungen der Miete oder NK-Vorauszahlung usw.)
Schon das Splitten aller Mieterzahlungen in Miete und Nebenkosten und vieler weiterer Buchungen, ist bisher mit großem Aufwand verbunden.
Ich hab mir da u.a. für die Betriebskostenabrechnung eine Excel-Datei gestrickt - ist flexibler.

...zu > -"Verbindlichkeiten bei Bank" - meinte ich auch die Zinsen

...zu > -"Durchlauf" - habe ich als Ausgabekategorie eingerichtet mit den Unterkategorien "Einzahlung" für Zugänge und "Zahlung" für Abgänge (kommt dann im Bericht ganz gut und nicht nur als Differenz)

...zu > -"Umbuchungen" - die stammen von den Umbuchungen und stehen automatisch an letzter Stelle im Bericht - habe ich nur der Vollständigkeit halber mit aufgeführt - also keine Extra-Kategorie.

Soviel bis jetzt erst mal und nochmals Danke.
Gruß helle
(FiMa DL 2025, Win10pro 22H2)
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Gast (Michael Leis)









icon1  Re: "neutrale" Kategorie für "Durchleitung" von Geld #9 Datum: 30.01.2009, 21:57  

Hallo,

ich sehe das Problem so:

Die Kategorien sind zur Zeit entweder Einnahme- oder Ausgabe-Kategorien (von Umbuchungen von Konto zu Konto abgesehen). Es gibt aber Buchungen, die gehören als Einnahme und Ausgabe zusammen, da sollten sie auch bei den Auswertungen in der gleichen Kategorie stehen. Ich nenne mal einige Beispiele:

Das Kindergeld (Einnahme) wird sofort an das erwachsene Kind weiter gereicht (Ausgabe). In Wirklichkeit ist das ein "durchlaufender Posten".

Bei einer Dienstreise wird der Firmenwagen auf eigene Rechnung betankt (Ausgabe). Das Geld erhält man einige Tage später von der Firma zurück (Einnahme).

Außendienstmitarbeiter erhalten nach der Spesenabrechnung Geld zurück (Einnahme), was vorher auf verschiedene Ausgabe-Kategorien verteilt ausgegeben wurde.

Die Autoversicherung wird im Januar im Voraus bezahlt (Ausgabe). Im Laufe des Jahres wird das Auto verkauft. Die zuviel gezahlte Prämie bekommt man zurück (Einnahme).

Ein Mieter zahlt ein Jahr lang brav seine Miete inklusive Nebenkosten (Ausgabe), aber einmal im Jahr gibt es nach der Betriebskostenabrechnung etwas zurück (Einnahme).

Ich bin sparsam beim Stromverbrauch. Nach zwölf Monatsraten (Ausgabe) bekomme ich mit der Jahresabrechnung ein kleines Guthaben zurück erstattet (Einnahme).

Für den Verein soll ich etwas kaufen (Ausgabe), was nach Abrechnung erstattet wird (Einnahme).

Ich erhalte von meiner Bank Guthabenzinsen (Einnahme), muss aber für mein Girokonto Sollzinsen bezahlen (Ausgabe).

Es gibt viele solcher Fälle, bei denen zwei Buchungen zusammen gehören, aber sich in Quicken nicht in eine Kategorie einsortieren lassen. Mir würde es besser gefallen, wenn die Kategorien die Einteilung in Einnahme oder Ausgabe gar nicht hätten. Jede Kategorie verursacht Kosten, bringt aber auch Einnahmen. Das sollte bei der Auswertung auch deutlich werden.

Die strenge Einteilung in Einnahmen und Ausgaben stört mich. Diese erwähnten Zahlungen gehören in die selbe Kategorie.

Michael
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