Stefanos Bulletin Board
Home | Registrieren | Mitgliederliste
Suchen | Hilfe | Login
Aktuelle Themen des Tages
Alle Lampen aus



Guten Morgen, Gast

Um das Forum vor Spam zu verschonen, ist es nur Mitgliedern erlaubt, Beiträge zu schreiben. Eine Anmeldung ist problemlos und garantiert kostenlos unter "Registrieren" möglich. Aus Gründen der Übersichtlichkeit werden alle User gebeten, keine Anmeldenamen zu benutzen, die die Bestandteile Quicken, quicken oder Lexware enthalten, wie z.B. "Quicken2010". Vielen Dank.
Username:
Passwort:
Suchen:



Seiten: <<  1  >>
Board >>  Allgemein >>  Sonstige wichtige Hinweise >> Zusammenstellung der (häufigsten) HBCI-(Fehler)meldungen
Neues Thema    »Antworten«
Seite Drucken
redlocked.gif Autor:
Thema: Zusammenstellung der (häufigsten) HBCI-(Fehler)meldungen
Reynard25 (offline)
Administrator



Beiträge: 12546

Mitglied seit: 01.01.2000

Brandenburg
icon1   Zusammenstellung der (häufigsten) HBCI-(Fehler)meldungen #1 Datum: 08.11.2004 , 17:07  

HBCI-Meldungen

Die hier aufgeführten Meldungen kommen grundsätzlich nicht von Quicken / FiMa. Sie werden vom HBCI-Server der entsprechenden Bank generiert.

Beim vierstelligen Code bedeutet die erste Stelle:

0XXX -> Erfolgsmeldungen
3XXX -> Warnungen und/oder Hinweise
9XXX -> Fehlermeldungen

Die zweite Ziffer gibt dann einen Hinweis auf die mögliche Ursache:

X0XX -> Meldung zum Status (z.b. 0020 Auftrag verarbeitet)
X1XX -> Meldung zum Syntax (falsche HBCI Version o.ä.)
X2XX -> Die Aussage gilt nur für einen speziellen Geschäftsvorfall
X3XX -> Meldungen die das Sicherheitsverfahren betreffen
X4XX -> Im Moment nur reserviert (Sicherheitsmedien)
X8XX -> Sonstige Meldungen (z.B die besagte Abbruchmeldung)
X9XX -> Individuelle Meldungen vom Rechenzentrum


Die Ursache für eine Fehlermeldung ist meist ein Fehler in den Auftragsdaten, eine gewählte Funktion wird von der Bank nicht unterstützt (z.B. Dauerauftrag), Probleme mit der Authentifizierung/Signatur, Verbindungsprobleme bzw. Probleme mit dem Bankrechner selbst, oder ein Fehler im DDBAC-Modul ( z.B. veraltete Version).

Es bedeutet im Einzelnen:

0010 = Auftrag entgegengenommen
0020 = Auftrag ausgeführt.
0020 = TAN-Liste Nr. xxx aktiviert
0020 = PIN-Sperre erfolgreich
0020 = PIN-Sperre aufgehoben
0020 = PIN geändert
0020 = TAN-Liste gesperrt

0900 = TAN gültig
0901 = PIN gültig


0100 = Dialog beendet.

0900-0999 = Bankspezifische Rückmeldung.

3010 = Keine Daten verfügbar, z.B. keine Kontoauszüge.
3020 = z.B. BLZ korrigiert, da nicht mehr aktuell.
3030 = z.B. Datum korrigiert, da ungültig. Datum ist kein Bankgeschäftstag.
3040 = Es liegen weitere Informationen vor. Auftrag teilweise ausgeführt.
3050 = z.B. Segmentversion veraltet, Produkt aktualisieren.
3060 = Nachricht: Es liegen teilweise Warnungen/Hinweise vor.
Die Meldung "3060 Teilweise liegen Warnungen/Hinweise vor" tritt im Rahmen der HBCI-Kommunikation auf, z.B in Verbindung mit der Meldung "Nicht mehr aktuell". Dieser Hinweis ist Ursache für die genannte erste Meldung.
Die Meldung "Nicht mehr aktuell" beruht auf unterschiedlichen HBCI-Segment-Versionen (2.1, 2.2 usw). Auch innerhalb der HBCI-Software sind die einzelnen Geschäftsvorfälle mit Versionsnummern gekennzeichnet. Diese Versionen werden beim Dialog (Überweisung, Kontoabfrage usw..) miteinander abgeglichen. Kommt es hierbei zu Differenzen, so gibt der HBCI-Rechner die Meldung "Nicht mehr aktuell" heraus. Diese Meldung ist allerdings nur ein Hinweis. Sie stellt kein Sicherheitsrisiko dar und schränkt die Software in ihrer Funktionalität nicht ein.

3070 Auftrag wird unter Referenz xxx verarbeitet. (Einzelüberweisung)
3070 Auftrag wird unter Referenz xxx verarbeitet. (Einzellastschrift)
3070 Auftrag zur Ausführung angenommern. (Wertpapierorderänderung)


3210 = Auftrag angenommen, aber fehlerhafte Einzelposition (bei Sammelaufträgen).
3220 Auftrag ausgeführt, fehlerhafte Einzelpositionen. (Sammellastschrift)
3220 Auftrag ausgeführt, fehlerhafte Einzelpositionen. (Sammelüberweisung)

3310 Ini-Brief erforderlich.
3312 Neue TAN-Liste wird automatisch verschickt.
3320 Ini-Brief nicht erforderlich.
3330 Schlüssel liegen bereits vor. (Doppelte Schlüsseleinreichung durch den Kunden)

3810 = Nachricht: Aktualisierte BLZ Datei abholen.
3910 = TAN wurde nicht verbraucht
3911 = Bitte neue TAN-Liste aktivieren
3912 = neue TAN-Liste wird automatisch verschickt
3913 = TAN wurde verbraucht
3914 = neue TAN-Liste aktivieren
3915 = Alte TAN-Liste ist infolge der Aktivierung einer neuen TAN-Liste ungültig
3916 = PIN muss wegen erstmaliger Anmeldung zwangsweise geändert werden
3917 = Alte TAN-Liste ist infolge der Aktivierung einer neuen TAN-Liste ungültig

3931 = PIN gesperrt. Entsperren mit GV „PIN-Sperre aufheben" möglich
3932 = PIN gültig, Wechsel der PIN wegen Ersteinstieg notwendig (Muss nicht beachtet werden, wenn man die PIN zuvor selbst geändert hat)
3933 = TAN-Generator gesperrt, Synchronisierung erforderlich Kartennummer ##########; die Kartennummer wird dann wahlweise am Schluss des Rückmeldungstextes oder in einem zugehörigen Rückmeldungsparameter übertragen.
3938 = Ihr Zugang ist vorläufig gesperrt - Bitte PIN-Sperre aufheben.
Die PIN-Sperre kann i.d.R. mit einer TAN-Eingabe auf der Homepage der Bank aufgehoben werden.
3999 = Anzahl der Überweisungen ist ungültig.
Dieser Hinweis bedeutet, dass eine Sammelüberweisung, die nur eine Buchung enthält an die Bank gesendet wurde. Bei den Geno-Banken müssen mindestens zwei Buchungen enthalten sein.

9000 = Status indifferent. / Institutsinterne Verarbeitung ist fehlerhaft. Es ist unklar, ob der Auftrag verarbeitet wurde, da vom Bankrechner keine Rückmeldung kam bzw. das Zahlungsverkehrsprogramm diese nicht abgewartet hat.
Rufen Sie die Kontoauszüge ab um zu prüfen, ob der Auftrag ausgeführt wurde.

9000 = Konvertierung in das/aus dem Format des Verarbeitungssystems fehlgeschlagen
Zu dieser Fehlermeldung kommt es beim Rechenzentrum der Sparkassen (Finanz Informatik), wenn man eine PIN verwendet, die mehr als fünf Stellen hat. Wird auf der Internetseite der Bank eine längere PIN verwendet, reicht es oftmals, wenn man bei HBCI/FinTS nur dier ersten 5 Stellen dieser PIN eingibt.

9010 = das gesendete SEPA-Dokument ist nicht valide. Fehlermeldung kommt z.B. wenn der Name des Absenders (Firmenname) länger als 35 Zeichen ist.

9010 = Verarbeitung nicht möglich, da Verarbeitungssystem nicht verfügbar.
Überprüfen Sie die HBCI-Version. Sollte die Version 3.0 eingestellt sein, aber nur die Version 2.2 vom Rechenzentrum unterstützt werden, kann es zur obigen Fehlermeldung kommen.
Die Meldung kann auch kommen, wenn eine Störung beim Rechenzentrum der Bank vorliegt.

9010 = das Konto ist nicht im Bestand vorhanden,
Dieser Fehler wird auch ausgegeben, wenn man in das Feld Kunden-ID etwas einträgt, obwohl es leer bleiben muß.
Kundennachricht ist zu umfangreich / Verarbeitungssytem nicht verfügbar / Auftrag zur Zeit nicht änderbar

9010 = BIS Datum ist größer als das heutige Datum.
Das Programm versucht Umsätze abzurufen, deren Datum in der Zukunft liegt. Prüfen Sie das Tagesdatum ihres Computers.

9010 = IDL:GAD/services/sBGeraete/ExcFehler:1.0
Diese Fehlermeldung tritt beim Rechenzentrum GAD (Volksbanken u.a.) auf, wenn in den Kontoeinstellungen von Quicken IBAN und BIC nicht eingetragen sind.

9010 = Die Überweisung wurde bereits ausgeführt
Bei den meisten Banken wird überprüft, ob die gleiche Buchung heute oder gestern bereits einmal verarbeitet wurde. Entscheidend ist dabei die Summe des Auftrags, die Empfängerdaten IBAN und ggf. BIC und die IBAN/Kontonummer des Auftrags.

Die gleiche Buchung kann im FinTS/HBCI aus Sicherheitsgründen nicht zweimal übertragen werden – im Browserbanking kann man dies mit einer Bestätigung übergehen.


9010 = Bitte das Ausführungsdatum auf später verlegen. Erscheint beim Einreichen einer Lastschrift, wenn die Vorlaufzeit nicht eingehalten wurde.


9020 = Antwort zu groß. Zu viele Tagesauszüge; Bereich eingrenzen.

9030 = Fehler bei der Entschlüsselung. Falsches Verschlüsselungsverfahren oder -version.
9030 = Schlüsselversion nicht mehr aktuell. Anforderung eines öffentlichen Schlüssels.

9040 = Fehler bei der Dekomprimierung.
9040 = HBCI-System in Wartung (Wartungsarbeiten im Rechenzentrum)
9040 = Um diesen Geschäftsvorfall mit der chipTan auszuführen zu können, synchronisieren. Bedeutet bei der Sparda-Bank, dass der TAN-Generator auf der Internetseite der Bank synchronisiert werden muss.

9050 = Teilweise fehlerhaft. In einer Nachricht ist mindestens ein fehlerhafter Auftrag enthalten, z.B. Nachricht enthält nicht erlaubte Sonderzeichen.

9110 = Ungültige Segmentreihenfolge.
9120 = Nicht erwartet, z.B. Initialisierung fehlt.
9130 = Der inhalt des Auftragssegmentes ist syntaktisch ungültig, bedeutet, dass im Überweisungsauftrag Umlaute oder unerlaubte Sonderzeichen verwendet wurden.
9130 = Unerlaubte Zeichen oder falsches Format, z.B. Betrag ungültig.
9130 = DTAUS-Format ungültig. Diese Fehlermeldung wird bei einigen Banken ausgegeben, wenn keine Sammelüberweisung erlaubt ist.
In diesem Fall in den Kontoeinstellungen "Überweisung einzeln übertragen" aktivieren.

9130 = Nachrichtenaufbau fehlerhaft (SyntaxError) Nachricht nicht verarbeitet.
Der Syntaxfehler bedeutet, dass die IBAN nicht zur BLZ/Kontonummer in der FinTS-Nachricht passt. Bitte prüfen Sie dies in der Bankverbindung in Ihrer Software und nehmen Sie gegebenenfalls eine Korrektur vor.
9140 = Inhalt zu lang, z.B. Kontonummer hat zu viele Stellen.
Diese Fehlermeldung kommt auch, wenn man eine 6-stellige PIN eingibt, obwohl nur eine 5-stellige PIN erlaubt ist.

9140 = Syntaxfehler.
In den meisten Fällen entspricht ein hinterlegter Wert nicht dem erwarteten Format. Prüfen Sie beim Konto bzw. bei den HBCI-Einstellungen, ob die richtige Kontonummer sowie die korrekte PIN mit i.d.R 5 Stellen erfasst wurde.


9145 = Inhalt zu kurz, z.B. BLZ hat zu wenig Stellen.
9150 = Belegung nicht erlaubt, z.B. Ausführungsdatum bei Einzelüberweisung belegt.
9160 = Signatur fehlt, Auftragsidentifikation fehlt
9170 = Tritt zu oft auf. Zu viele Signaturen. Zu viele Verwendungszweckzeilen.
9180 = Segmentversion zu veraltet, wird nicht mehr akzeptiert. (DDBAC aktualisieren)
9180 = Öffentlicher Schlüssel des Kreditinstituts ist nicht mehr aktuell.
9200 = Keine gültige Kontoverbindung des Kunden,
9200: Keine DTAUS-Vereinbarung, Auftrag kann nicht entgegengenommen werden. Diese Meldung erscheint, wenn Sie lediglich Einzelüberweisungen übertragen können, in Quicken diese Einstellung jedoch nicht aktiviert ist. Um das Problem zu lösen, aktivieren Sie bitte in Quicken in den Online Kontoeinstellungen die Option "Buchungen einzeln übertragen".


9210 Ungültiges Format. In Verbindung mit falscher Systemzeit oftmals zusätzlich 9050.
9210 Bereichende darf nicht vor Bereichanfang liegen. (Dauerauftragsbestand)
9210 Datum liegt nicht in der Zukunft. (Bestand terminierter Sammellastschriften)
9210 Konto ist kein Depotkonto.
9210 Keine gültige Kontonummer.
9210 Für Überweisungen ist nur das Referenzkonto gültig; es darf nur auf das Referenzkonto überwiesen werden.
9210 BLZ existiert nicht. (Einzelüberweisung)
9210 Auftrag abgelehnt, da wichtige Informationen nicht beachtet.
9210 Sperrdatum liegt zu weit in der Zukunft. Sperrung eines Schlüssels durch den Kunden.
9210 Ladebetrag abweichend. (GeldKarte Storno)
9210 Ausführungsdatum hier nicht zugelassen. (Sammelüberweisung)
9210 Keine gültige Kontoverbindung des Kunden.
9210 Keine gültige Kontonummer des Kunden. (Diese Meldung kommt u.U. auch, wenn die HBCI-Version 2.1 statt 2.2 benutzt wird)
9210 Inhaltlich ungültig. Grundsätzlich sagt die Meldung aus, dass die Benutzerkennung als ungültig vom Institut abgelehnt wird. Mögliche Ursache kann sein, dass entweder Ihr Institut die HBCI-Freischaltung noch nicht bzw. nicht korrekt hinterlegt hat oder aber die auf der HBCI-Karte bzw-. HBCI-Diskette hinterlegte Benutzerkennung falsch ist.

9210 Auftrag existiert nicht bzw. wurde bereits ausgeführt.
9210 Keine gültige Kontoverbindung des Kunden. (Kontoumsätze anfordern/Zeitraum)
9210 Ausführungstag ungültig Meldung erscheint, wenn man versucht, eine terminierte Überweisung auf einen Tag zu legen, der kein Bankarbeitstag ist.
9210 Der angegebene Turnus ist kein Ausführungsturnus, z.B. bei Dauerauftrag einrichten.
9210 Umbuchung für angegebenes Konto nicht möglich.
9210 Aussetzungszeitraum zu groß. (Dauerauftrag ändern)
9210 Datum liegt nicht in der Zukunft (Dauerauftrag löschen)
9210 Aussetzungszeitraum zu groß. (Dauerauftrag aussetzen)
9210 Kundensystem-ID wird vom Kreditinstitut nicht unterstützt. (Synchronisierung)
9210 Auftrag existiert nicht bzw. wurde bereits ausgeführt.
9210 Datum liegt nicht in der Zukunft.
9210 Datum liegt zu weit in der Zukunft.
9210 Auftrag existiert nicht, Auftragsidentifikation unbekannt.
9210 Keine Berechtigung für dieses Konto.
9210 Unbekannter Kunde.
9210 Der Benutzer ist für dieses Konto nicht berechtigt
ist i.d.R. eine falsche Kunden-ID. Bitte überprüfen Sie die im Homebanking-Kontakte-Administrator (Systemsteuerung) erfasste Kunden-ID mit Ihrer Bank.
Der Fehler 10001 ist ein Folgefehler, da die DDBAC eine Ende-Nachricht (HKEND) an den Server der Bank schickt - der Server der Bank aber keine (auf HBCI-Protokollebene) Bestätigung sendet, sondern die Verbindung kappt.
9210 Auftragsreferenz / Auftrags-ID ist unbekannt bzw. - Auftrag abgelehnt – kein eingereichter Auftrag gefunden
Diese Rückmeldung kann folgende Ursachen haben:
-- Die eingereichte Auftrags-ID (DistSigsID) wird im Auftragsbestand nicht gefunden, da das Element auf dem Weg vom Kreditinstitut zum Kunden und wieder zu-rück verfälscht wurde.
-- Ein zugehöriger Auftrag, der mehrere TANs erfordert, hat den maximalen Aufbewahrungszeitraum überschritten und wurde vom Institut gelöscht.
-- Ein zugehöriger Auftrag, der mehrere TANs erfordert, wurde über einen anderen Vertriebsweg (außerhalb FinTS) autorisiert und ist inzwischen verarbeitet.

9212 = Inhalt zu groß, z.B. der Betrag bei Überweisung.
9215 = Inhalt zu klein, z.B. 0 als Überweisungsbetrag.
9220 = Einzelposition inhaltlich ungültig, z.B. Sammelauftrag abgelehnt, da fehlerhafter Einzelauftrag
9230 = Limit überschritten. Bei Überweisungen in andere EU-Länder ist zubeachten, dass man dafür i.d.R. bei der Bank ein anderes Überweisungs-Limit einstellen kann/muss, als für Überweisungen innerhalb Deutschlands.
9230 = Unzureichendes Guthaben. Bitte prüfen Sie in den Kontoumsätzen den aktuellen Saldo.
9230 = Auftrag nicht ausgeführt, da Limit für Einzugsermächtigung überschritten.
9230 = Buchung wegen Disposition abgelehnt. Überweisungslimit bei der Bank zu niedrig eingestellt oder bei Umbuchungen falsches Referenzkonto gewählt
9230 = Bei Lastschriften: Buchung wegen Disposition abgelehnt. Es gibt bei den Bank (hier: Volksbank) ein "Einreicher-Limit für Lastschriften", welches gegebenenfalls erhöht werden muss. Bei einer nicht näher benannten Volksbank z.B. werden in dieses Limit alle Lastschriften der letzten 42 Tage eingerechnet, sowohl die bereits gebuchten, als auch die eingereichten, aber noch offenen Lastschriften.
9231= Auftrag doppelt. Es wurden am gleichen Tag zwei Überweisungen an den gleichen Empfänger mit dem gleichen Betrag getätigt. Das wird von vielen Banken abgelehnt, weil die Gefahr einer versehentlichen Doppelüberweisung besteht.
9260= Challenge-Anfrage wurde abgebrochen, der Auftrag wird nicht ausgeführt. Zu dieser Meldung kann es kommen, wenn eine Sammelzahlung mit nur einer Zahlung am Bankrechner eingereicht wird. Der betreffende Bankrechner verlangt bei Sammelzahlungen aber mind. zwei Zahlungen.
9310 = Benutzer registriert, aber öffentlicher Schlüssel noch nicht an das Kreditinstitut geschickt.
9310 = TAN zum 1. oder 2. Mal falsch. (TAN verbraucht)
9320 = Elektronische Signatur noch nicht freigeschaltet.
9340 = Elektronische Signatur falsch.
9340 = Benutzer hat keine Kontoberechtigung. Auftrag abgelehnt.
Prüfen Sie bitte zuerst die in der HBCI-Schnittstelle hinterlegten Angaben:
-- BLZ: Nach Fusionen z.B. ist die alte Bankleitzahl noch eine begrenzte Zeit lang gültig. Arbeiten Sie daher bitte immer mit den aktuellen Daten.
-- Kontonummer
-- Benutzerkennung
Sollten alle Angaben korrekt sein, setzen Sie sich bitte mit Ihrer Bank in Verbindung, um den Zugang zu überprüfen.

9350 = Zertifikat abgelaufen.
9360 = Sperrung der Signatur erfolgt.
9370 = Signaturberechtigung reicht nicht aus.
Diese Meldung erhalten Sie, wenn Sie eine andere Kunden-ID als die Benutzerkennung eingetragen haben.
Löschen Sie die Kunden-ID heraus und lassen das Feld frei.
oder tragen Sie im Feld Kunden-ID Ihre Benutzerkennung ein.


Bei Consors bedeutet die Meldung "Die Signaturberechtigung reicht für diesen Auftrag nicht aus ( 9370)", dass die Benutzer-Kennung
falsch eingetragen wurde. Sie besteht aus der Kto-Nr. + Berechtigten-Nummer. Die Berechtigtennummer ist i.d.R. 001, die also an die Kontonummer anzuhängen ist.


9370 = Gegensignatur erforderlich. Auftrag abgelehnt.
Diese Meldung kommt, wenn es sich bei dem betreffenden Konto um ein Und-Konto handelt, für das zwei Signaturen (Unterschriften) erforderlich wären. Nachdem die Verwendung von zwei Signaturen beim Online-Banking nicht möglich ist, bleibt nur folgendes: Umstellung auf ein Oder-Konto. Dann sollte es funktionieren.

9370 = Keine Berechtigung für diesen Geschäftsvorfall. Auftrag abgelehnt. In diesem Fall ist der gewünschte Geschäftsvorfall (z.B. Lastschrift) von der Bank nicht freigeschaltet.

9380 = Benutzer hat keine Auftragsberechtigung.
Falls diese Meldung bei der Erstinitialisierung erscheint, sind vermutlich die Zugangsdaten nicht korrekt oder vollständig hinterlegt worden. Prüfen Sie bitte insbesondere folgende Angaben
Benutzerkennung
Kundennr./-ID

9380 = Gewähltes TAN-Verfahren nicht zulässig.
Es wurde z.B. das Klassische TAN-Verfahren eingestellt, obwohl nur iTAN zulässig ist.

9380 = Berechtigung für diesen Geschäftsvorfall nicht ausreichend
Bedeutet eigentlich immer, dass bei der Bank etwas nicht korrekt eingestellt oder freigeschaltet ist. Leider kommt es immer wieder vor, dass Banken erst nach mehrmaliger Prüfung die Ursache finden und die Einstellungen korrigieren.


9390 = Doppeleinreichung, Auftrag abgelehnt, da dieser Auftrag heute bereits eingereicht wurde

Bei wiederholter Überweisung an den gleichen Zahlungsempfänger und dem gleichen Betrag innerhalb eines Tages kann eine Sicherheitsfunktion der Bank die Meldung (9390) Doppeleinreichung Auftrag bereits ausgeführt hervorrufen. Der Auftrag ist entweder auf einem anderen Weg durchzuführen, zum Beispiel direkt über die Internetseite der Bank, oder mit ausreichend zeitlichem Abstand.

9390 = Doppeleinreichung
kann auch folgende Ursache haben:
Gemeint ist hier nicht die doppelte Einreichung eines bestimmten Auftrages, sondern die doppelte Verwendung einer HBCI-Signatur-ID.

Für jede HBCI Nachricht wird eine Signatur-ID erzeugt und auf der Chipkarte bzw. in der Schlüsseldatei gespeichert und auch bei der Bank wird eine Liste der bereits verwendeten IDs gespeichert.
Jede Signatur-ID darf nur einmal verwendet werden und wenn jetzt eine HBCI-Nachricht mit einer Signatur-ID gesendet wird, die schon einmal verwendet wurde, muss die Bank die Nachricht ablehnen (Verhinderung von sog. Replay-Attacken).

So eine Doppeleinreichung kann daraus resultieren, dass beim arbeiten mit Schlüsseldatei "irgendwann" mal eine Kopie der Schlüsseldatei erzeugt, dann mit dem Original weiter gearbeitet, und dann wieder die Kopie verwendet wurde.

I.d.R. reichte es eine Synchronisation des HBCI-Kontaktes durchzuführen.

9391 = Unbekannte Kundensystem-ID, bitte synchronisieren Sie neu. Man sollte den Kontakt in der Systemsteuerung --> Homebankingkontakte synchronisieren.



9400 = Sicherheitsmedium unbekannt, Sicherheitsmedium ungültig.
9800 = Dialog wurde von der Bank abgebrochen /Kreditinstitutsseitige Beendigung des Dialoges

9900-9999 = Bankensspezifisch

9910 = Sie haben diesen Auftrag in den letzten 10 Tagen bereits einmal eingericht! Wenn Sie eine Ausführung wünschen, müssen Sie den Auftrag erneut einreichen. (ob das, was unter Tipp steht, von allen Banken so ausgeführt wird, ist unklar)



9930 = PIN/TAN-Verfahren widerspricht dem Legitimationsvertrag
Zu dieser Meldung kommt es bei Sparkassen (und der DKB), wenn die Freischaltung bankseitig auf iTAN steht, Quicken aber das klassische TAN-Verfahren verwendet.
9931 = Online-Zugang gesperrt, Entsperren nur durch Kreditinstitut
9931 = SB-Zugang gesperrt, Entsperren nur durch Kreditinstitut
9931 = Konto gesperrt, Entsperren nur durch Kreditinstitut
9931 = PIN gesperrt, Entsperren nur durch Kreditinstitut
9941 = TAN ungültig
9942 = PIN ungültig
9942 = neue PIN ungültig
Diese Meldung kommt bei manchen Banken, wenn man eine PIN eingibt die mehr als fünf Stellen hat. Weiterhin ist zu beachten, dass die für die Internetseite der Bank vergebene PIN nicht bei jeder Bank mit der PIN übereinstimmt, die für HBCI gültig ist.

9952 "Bitte melden Sie sich noch einmal an" = Die Bank verwendet eine neue Kommunikationsadresse. Diese ist entsprechen zu ändern und der Kontakt neu zu synchronisieren.

9955 TAN-Prozess nicht unterstützt = Tritt auf, wenn die Bank auf iTAN umgestellt hat, Quicken bzw. der DDBAC-Client das Verfahren nicht unterstützt (Versionen 3.x.x.x. oder älter).
DDBAC unterstützt iTAN erst ab Version 4.0.1.0. (Aktuell ist [am 19.12.2010] die Version 4.3.53.0.)

9955 Die Gerätebezeichnung ist unbekannt. = Tritt auf, wenn das Handy beim mTAN-Verfahren nicht erkannt wird. Es kann helfen, den HBCI-Kontakt zu synchronisieren. Ggf. muss das Handy auf der Internetseite der Bank (neu) angemeldet werden.

9964 = Das gewählte Verfahren passt nicht zu den Einstellungen Ihrer Karte.
Tritt bei der Postbank auf, wenn auf der Internetseite bei Einstellungen --> Sicherheitsverfahren --> chipTAN --> Bearbeiten nicht die Version HHD 1.3.2 eingestellt ist.

9991 = TAN bereits verbraucht
9998 = Überweisung wurde abgelehnt, keine TAN-Verfahren verfügbar. Diese Meldung kommt z.B. bei der Postbank, wenn die TAN-Liste verbraucht bzw. ungültig ist.

Ohne Fehlernummer

COM Ausnahme Fehler: Falscher Parameter.
Zu dieser Fehlermeldung kann es u.a. kommen, wenn beim Abholen der Umsätze das Datum zu weit in die Vergangenheit gesetzt wurde.

there is already an online dialog.
Überweisung/Umsatzabfuf scheitert mit dieser Meldung. Bitte prüfen ob, aus welchen gründen auch immer, in der Systemsteuerung --> Homebankingkontakte zwei Kontakte dieser Bank vorhanden sind. Ggf. einen Kontakt löschen.


Geschäftsvorfälle
HKKAZ - Kontoumsätze anfordern/Zeitraum
HKKAN - Kontoumsätze anfordern/neue Umsätze
HKSAL - Saldenabfrage (Kontostand)
HKWPD - Depotabfrage
HKPRO - Protokollabfrage
HKUEB - Einzelüberweisung
HKSUB - Sammelüberweisung
HKLAS - Einzellastschrift
HKSLA - Sammellastschriften
HKAUB - Auslandsüberweisung
HKTUB - Bestand terminierter Überweisungen anfordern
HKTUE - Terminierte Überweisung einreichen
HKTUL - Terminierte Überweisung löschen
HKDAB - Dauerauftragsbestand anfordern
HKDAE - Dauerauftrag einrichten
HKDAL - Dauerauftrag löschen
HKWPD - Depotaufstellung anfordern
HKLAS - Einzellastschrift
HKAOM - Auslandsüberweisung ohne Meldeteil
HKESU - EU-Standardüberweisung (ab FinTS 3.0)
HKSTP - Euro-STP-Zahlung (Straight-Through-Processing; ab FinTS 3.0)
HKDAS - Dauerauftrag aussetzen

HKKDD Anzeige Kundendaten
HKADR Adressänderung
HKEKA Version 2, neue Felder
HKLSW Lastschriftwiderspruch
HKLWB Bestand rückgabefähiger Lastschriften
HKVMK Vormerkposten
HKKAU Übersicht Kontoauszüge
HKSZT Serverzeit

(Bisher wurde dieser Beitrag 6 mal editiert, als letztes von Reynard25 am 17.06.2019 @ 14:22)
     PM   Buddy hinzufügen Copy Quote
Dank-o-mat
bedankt sich bei dir
  4 x Danke

Für dieses Thema bedankten sich die folgenden 4 User:
Gisi, quickprobs, Michi60, derfloh,
Board >>  Allgemein >>  Sonstige wichtige Hinweise >> Zusammenstellung der (häufigsten) HBCI-(Fehler)meldungen
Seiten: <<  1  >>
Seite Drucken
Neues Thema    »Antworten«



Forum durchsuchen:



Stefanos Bulletin Board, v1.3.5
© Coder-World.de, 2001-2004 (Stefanos)