Stefanos Bulletin Board
Home | Registrieren | Mitgliederliste
Suchen | Hilfe | Login
Aktuelle Themen des Tages
Alle Lampen aus



Guten Abend, Gast

Um das Forum vor Spam zu verschonen, ist es nur Mitgliedern erlaubt, Beiträge zu schreiben. Eine Anmeldung ist problemlos und garantiert kostenlos unter "Registrieren" möglich. Aus Gründen der Übersichtlichkeit werden alle User gebeten, keine Anmeldenamen zu benutzen, die die Bestandteile Quicken, quicken oder Lexware enthalten, wie z.B. "Quicken2010". Vielen Dank.
Username:
Passwort:
Suchen:



Seiten: <<  1  >>
Board >>  Sonstiges >>  Quicken und Android >> "Mobile Quicken-Nutzung – Erfahrungen und Ideen“ von Oskar Schönherr
Neues Thema    »Antworten«
Seite Drucken
red.gif Autor:
Thema: "Mobile Quicken-Nutzung – Erfahrungen und Ideen“ von Oskar Schönherr
quickprobs (offline)
Administrator


Wer nichts weiss, und weiss, dass er nichts weiss, weiss mehr als der, der nichts weiss und nicht weiss, dass er nichts weiss! (Bertrand Russel)

Beiträge: 2003
Geschlecht:
Mitglied seit: 07.05.2004

Deutschland
icon1   "Mobile Quicken-Nutzung – Erfahrungen und Ideen“ von Oskar Schönherr #1 Datum: 16.02.2012 , 21:58  

Ein Mitglied des Forums wünschte sich diesen Bereich:
zitat:
Deshalb schreibe ich im Moment an einer längeren Ausarbeitung in mehreren Teilen, um das Thema mal umfassend zu beleuchten. Dazu will ich den augenblicklichen Stand zeigen, die Probleme im Zusammenhang mit Android beleuchten und Möglichkeiten einer Lösung darzustellen.

Da ich mittlerweile auch ein Android-Phone besitze, finde ich den Ansatz sehr interessant!

Mal sehen, was daraus wird.

Viele Grüße
Kai

PS: Vielleicht gibt es ja bald ein Quicken für Android (Quicken app)?
Mit boost bei jedem Online-Einkauf ohne Extrakosten Gutes für das Ruckteschell-Heim tun!
http://www.spenden-rh.de


(Bisher wurde dieser Beitrag 2 mal editiert, als letztes von quickprobs am 12.03.2012 @ 19:37)
       PM   Buddy hinzufügen Copy Quote
OskarSchoenherr (offline)
Fast Admin


Quicken-Fan seit Quicken 2.0

Beiträge: 213
Geschlecht:
Mitglied seit: 19.06.2004

Deutschland
icon1   Artikel: 1 Einführung zur mobilen Quicken-Nutzung #2 Datum: 04.03.2012 , 10:25  

„Mobile Quicken-Nutzung – Erfahrungen und Ideen“
von Oskar Schönherr (oskar.schoenherr@inbox.com)

1 Einführung zur mobilen Quicken-Nutzung
2 Datenübertragungen für eine mobile Quicken-Nutzung
3 Einige Android-Programme und ihre Möglichkeiten
4 Ein Lösungsansatz für die mobile Datenerfassung
5 Wunschvorstellungen in drei Schritten

1. Einführung zur mobilen Quicken-Nutzung

Quicken ist seit vielen Jahren ein führendes, wenn nicht das führende Finanzverwaltungs-programm für den Privatnutzer. Durch zahlreiche zusätzliche Möglichkeiten ist es aber auch für die gewerbliche Anwendung sehr gut nutzbar. Dabei haben sich die Programmierung und Nutzung in den USA und in Deutschland über die vergangenen Jahre deutlich auseinanderentwickelt.
Das Programm wird ausschließlich für Windows vertrieben, eigene mobile Lösungen des Herstellers gibt es nicht.

Allgemeiner Stand
Besonders auffällig im Zusammenhang mit dem hier angesprochenen Thema ist es, dass es vor Jahren durchaus noch möglich war, Daten aus Quicken auch mobil zu nutzen.
Dazu waren Programme sowohl auf Pocket PC als auch für Palm OS vorhanden. Der Datenaustausch („Sync“) wurde teilweise sogar in beide Richtungen (bidirectional) realisiert. Allerdings schränkte sich die Nutzbarkeit dieser Lösungen im Laufe der Zeit immer weiter ein. So war zum Beispiel schon sehr schnell das Programm „Pocket Quicken“ der Firma Landware nicht mehr mit den deutschen Versionen von Quicken kompatibel. Andere Lösungen, wie „SplashMoney“ von Splashdata, konzentrierten sich zunehmend auf die Entwicklung und Verbesserung eigener Desktop-Programme, was dazu führt, dass der Datenaustausch zu anderen Lösungen (und damit Konkurrenzprodukten) sich verschlechtert.
Zusätzlich erschwerend kam hinzu, dass das beliebte Betriebssystem Palm OS völlig an Wert verlor und die dort vorhandenen, häufig sehr einfachen und eleganten Möglichkeiten zur Programmierung nun keine Rolle mehr spielten.
Windows Mobile 7 und Android veränderten das Bild zusätzlich. Beide Systeme orientieren sich vom Grundsatz her auf eine Synchronisation von Daten über das Internet oder durch WiFi. Damit wird der direkte Zugriff auf Daten sowohl von PCs aus in Richtung Handheld als auch umgekehrt deutlich verschlechtert. Diese Thematik werde ich in einem gesonderten Abschnitt etwas beleuchten.


Mobiles Quicken in Deutschland
Die Firma Lexware hatte meiner Meinung nach nie ein großes Bestreben zur Kommunikation nach außen. Dies war, abgesehen von den Notwendigkeiten im kommerziellen Bereich, auch für den Privatnutzer kaum notwendig. Da der Funktionsumfang alle Bereiche der persönlichen Finanzverwaltung umfasst, einschließlich des Wertpapierhandels, war und ist (jedenfalls größtenteils) das Produkt in sich stimmig. Probleme beim Online-Banking wurden eher durch fehlende Bemühungen der Banken (z.B. kein HBCI) verursacht, obwohl man die Bemühungen von Quicken im Bereich Webbanking mit Screenscraping nicht unbedingt als besonders wegweisend einschätzen muss. Da waren andere schneller und besser. Die Bemühungen einzelner Hersteller, einen Datenaustausch zum Handheld zu ermöglichen, scheinen bei Lexware/Quicken doch mehr mit einem Schmunzeln betrachtet worden sein („Aufspringen auf den rasenden Quicken-Zug“).
Selbstverständlich gibt es diverse Import- und Exportmöglichkeiten, es gibt Möglichkeiten zur Sicherung, zur Auswertung und vieles, sehr vieles mehr. Allerdings alles orientiert auf programmeigene Menübefehle und nur beschränkte Automatismen.
Fest steht, dass durch die Firma Lexware als verantwortlicher Hersteller von Quicken bis heute keinerlei Ambitionen zu bestehen scheinen, eine mobile Variante von Quicken oder eine mobile Datenerfassung für Quicken zu produzieren.
Ob damit ein deutlicher Trend verpasst wird, ist schwer zu sagen. Meiner Meinung nach allerdings eindeutig JA. Hier wird ein Trend verpasst und dem Wettbewerb Zugang zu Kunden ermöglicht.
Denn nicht nur die oft beruflich notwendige Mobilität steigt, auch die deutlich verbesserte Prozessorleistungen, ausreichend billiger Speicher und hochauflösende Displays schreien gerade danach, komplexere Applikationen auf Mobiles anzubieten. So fällt es in den Market-Bereichen und in der Literatur deutlich auf, dass für alle Bereiche immer mehr Lösungen für iPAD, Android und Kollegen zu erhalten sind und so immer mehr tägliche Aufgaben, die bisher einen PC oder einen Laptop benötigten, direkt von solchen Handgeräten aus realisiert werden. Auch eine umfangreiche Finanzverwaltung kann so schon auf einem Android-Device realisiert werden, und eine solche „Kleinigkeit“ wie Online-Banking braucht man gar nicht mehr besonders erwähnen.
Auch wenn eine private Finanzverwaltung nicht das Thema sehr vieler Leute ist, werden trotzdem zahllose, teilweise hochleistungsfähige Apps genutzt, um Aufgaben wie Online-Banking, Kontoauszüge usw. schnell, einfach und mobil in den Griff zu bekommen.

Bestehender Import/Export in Quicken
Wie schon gesagt, verfügt Quicken über umfangreiche Import-Funktionen in unterschiedlichen Formaten (qif, txt, csv). Diese sind, wie auf den Lexware-Internetseiten zu lesen, für den Datenimport aus anderen Programmen vorgesehen. Die Funktionalitäten ermöglichen natürlich aber auch den Export von Daten zur Nutzung in anderen Finanzprodukten oder zu Auswertungszwecken (z.B. in Tabellenkalkulationen).
Für die mobile Nutzung kann ein Datenaustausch mit „Bordmitteln“ zum heutigen Tag sinnvoll kaum realisiert werden, da der Aufwand meist in keinem Verhältnis zum Nutzen stehen dürfte.
Selbst bei einer Konzentration auf ein Format wie z.B. qif erfordert der Datenaustausch einen beachtlichen Nachbearbeitungsaufwand, der wohl nur selten sinnvoll sein dürfte und nur wenig automatisierbar ist. Das Format-Thema als solches wird aber von mir noch einmal im Teil 2 beleuchtet.
Einen kleinen Lichtblick kann man trotzdem aufzeigen. Neben der menügeführten Standard-Import/Export-Schnittstelle im Programm existiert auch noch ein äußerst eleganter automatischer Import, der leider fast unbekannt ist und in den Dokumenten wenig beschrieben wird.
Dies erfolgt über die Bereitstellung einer RTE-Datei in einem speziellen Quicken-Verzeichnis, welches lustigerweise immer noch bzw. seit einiger Zeit jetzt wieder „/Palm“ heißt. Diese Schnittstelle war mehrere Jahre (Versionen) lang nicht mehr vorhanden, wird aber seit Quicken 2010 vom Hersteller wieder gepflegt. Das Verzeichnis muss leider per Hand angelegt werden. Bei Vorhandensein einer entsprechend formatierten RTF-Datei öffnet sich sofort mit Start von Quicken ein Extrafenster, in dem die in der RTE-Datei vorhandenen Buchungen zur Übernahme angeboten werden. In diesem Fenster lassen sich vor dem Verbuchungen auch noch Änderungen durchführen oder ganze Buchungen löschen.
Verzeichnis bei Quicken 2011 unter Win7:
C:\Users\“Benutzername“\Documents\Lexware\Quicken\“Version“
Version: 2012 oder 2013
Benutzername: wie in Benutzerverwaltung

Beispielstruktur einer typischen qif-Datei „Mein Bargeldkonto.qif“:
D24/9/2011
T-29,99
PGemüsemarkt
M5 kg Kartoffeln
LErnährung:Einkäufe
^

Beispielstruktur einer davon abgeleiteten RTE-Datei „rte.dat“:
[Item0]
DataType=TX ;
Date=24.9.11
Transaction=29,99
Account=Mein Bargeldkonto
Payee=Gemüsemarkt
Memo=5 kg Kartoffeln
Category=Ernährung:Einkäufe
[Header]
NumTx=1

Notwendig ist die Erstellung der RTE-Datei durch entsprechende Umkonvertierung einer vorhandenen Export-Datei. Dabei müssen alle Daten aus den qif-Dateien der einzelnen Konten in eine gemeinsame RTE-Datei vereint werden. Eine Konvertierung aus anderen Formaten mit bekannter Struktur oder aus Exportvarianten mit nur einer qif-Datei für alle Konten ist gleichartig auch möglich.
Eine Problembeschreibung dieses Weges sowie einen Lösungsansatz dazu werde ich im Teil 4 dieser Ausarbeitung bringen. Da gibt es eine Menge Licht und Schatten für eine sinnvolle Realisierung.
Oskar


(Bisher wurde dieser Beitrag 1 mal editiert, als letztes von OskarSchoenherr am 03.06.2015 @ 14:42)
   PM   Buddy hinzufügen Copy Quote
OskarSchoenherr (offline)
Fast Admin


Quicken-Fan seit Quicken 2.0

Beiträge: 213
Geschlecht:
Mitglied seit: 19.06.2004

Deutschland
icon1   Artikel: 2 Datenübertragungen für eine mobile Quicken-Nutzung #3 Datum: 04.03.2012 , 10:26  

„Mobile Quicken-Nutzung – Erfahrungen und Ideen“
von Oskar Schönherr (oskar.schoenherr@inbox.com)

1 Einführung zur mobilen Quicken-Nutzung
2 Datenübertragungen für eine mobile Quicken-Nutzung
3 Einige Android-Programme und ihre Möglichkeiten
4 Ein Lösungsansatz für die mobile Datenerfassung
5 Wunschvorstellungen in drei Schritten

2. Datenübertragungen für eine mobile Quicken-Nutzen

Grundlage aller Datenübertragungen in der Vergangenheit war der Anschluss des Gerätes direkt an den PC (USB-Anschluss). Diese Anschlussart war zuverlässig und technisch (meist) stabil.
Nachteil einer solchen Variante ist allerdings, dass ein Datenaustausch auch nur am Gerät erfolgen kann, was insbesondere für Mail, Kontakte und Termine sehr einschränkend ist, für ein Finanzverwaltungsprogramm allerdings wenig Bedeutung hat.
Zusätzlicher Nachteil ist die Notwendigkeit entsprechender Software (im Betriebssystem oder durch Drittanbieter), die sowohl das angeschlossene Gerät erkennen als auch die Synchronisation überhaupt erst ermöglichen.

Palm OS
Für den von mir über alles geliebten Palm stand der „Palm Desktop“ zur Verfügung. Dieser wurde bis zur Version 6.2 weiterentwickelt und war damit bis zu den Betriebssystemen Windows XP und Windows Vista verfügbar. Über den integrierten Bestandteil „Hotsync“, der sich auch getrennt installieren lies, erfolgte dann die Synchronisation.
Beliebige Programmhersteller konnten sich einbringen und Hotsync als einheitliche Schnittstelle verwenden. So konnten die Fähigkeiten zum Synchronisieren weit über den Abgleich von Kontakten und Terminen hinaus auf beliebige andere Lösungen erweitert werden. Anstecken, Fertig. Rest ging automatisch. Naja, jedenfalls in der Theorie. Gelegentliches Hakeln störte manchmal die Freude. Nicht zu unterschätzender Vorteil dieser Variante war es aber, eine einheitliche Schnittstelle mit einheitlicher Nutzung zu haben. Einigermaßen ambitionierte Programmierer und Anbieter wussten um den Vorteil, den Nutzer haben, wenn alles an der gleichen Stelle gehandelt wird. Wo seid ihr bloss hin, ihr Zeiten sinnvoller Vereinheitlichung, fast Standardisierung.
Dabei war (sogar) der gleichzeitige Zugriff auf alle Speicherbereiche des Palm möglich, so dass auch Backups oder einfaches Kopieren sofort und entsprechend schnell realisiert werden konnten.

Windows Mobile (bis 6.5)
Unter Windows XP erfolgte die Lösung ähnlich wie beim Palm. Ein zusätzliches Programm (hier „Active Sync“ genannt) erkannte den Anschluss eines Handhelds. Neben den manchmal nicht ganz glücklich verlaufenden Erkennungen des angeschlossenen Gerätes war die Funktionalität durchaus vergleichbar mit den Möglichkeiten der Palmgeräte.
Allerdings wurde hier schon durch unterschiedliche Hersteller damit begonnen, Synchronisationen auch unter Umgehung des „Active Sync“ zu realisieren.

Windows Phone 7
Der Nachfolger des mobilen Betriebssystems aus dem Hause Microsoft geht wie auch Android den zweifelhaften Weg, die Synchronisation übers Internet zu bevorzugen. Sicher, das ist für Kontakte, Mail und Termine ein beliebter und sinnvoller Weg. Jedenfalls, solange Datenschutz-Aspekte, wie z.B. im kommerziellen Umfeld, keine wesentliche Rolle spielen. Obwohl ich auch privat starke Probleme damit habe, nicht nur den Mailverkehr einem fremden Unternehmen zu überlassen (da geht es ja nicht anders), sondern auch höchst private Daten wie persönliche Termine und Kontakte im Internet stehen zu haben. Aber dies sollte jeder für sich selbst entscheiden. Für den Bereich Private Finanzverwaltung halte ich diesen Weg allerdings für völlig daneben.
Da ich persönlich nicht über ausreichend Erfahrungen mit Phone 7 verfüge, lasse ich dieses Betriebssystem hier etwas unbearbeitet liegen. Auffällig ist allerdings, dass zahlreiche Herstellen von Mobile-Applikationen die Portierung ihrer Lösungen auf 7 bisher nur begrenzt vorangetrieben haben. Das könnte durchaus daran liegen, dass das Betriebssystem mit seinen beachtlichen Veränderung gegenüber 6.5 noch relativ jung ist, mag aber auch durchaus andere Ursachen haben.

Android
Der Verbreitungsgrad von Android ist geradezu explosionsartig gewachsen. Das System ist gut durchkonstruiert, in regelmäßig neuen Versionen verfügbar und wird von unzähligen Programmierern unterstützt.
So weit so gut. Grundidee der Entwicklung war aber auch, eine grundsätzliche Synchronisation der Daten mit Google zu implementieren. Wahrscheinlich deshalb ist die USB-Unterstützung nach meiner Ansicht eher im unteren, um nicht zu sagen primitiven Bereich angesiedelt. Laden ist okay, Internet ist okay, aber was ist mit dem Rest?
Ein Hauptfehler und für mich einer der schwächsten Punkte des Betriebssystems insgesamt: Für den Datenabgleich gibt es keine Idee einer zentralen Stelle. Hier wird der Nutzer vom Betriebssystem zum Trottel deklariert. Der Datenabgleich der einzelnen Programme wird je nach Lust und Laune oder nach Fähigkeit/Unfähigkeit der jeweiligen Programmierer auf unterschiedlichste Weise geregelt. Es fehlt das Angebot eines zentralen Sync-Programm wie bei Palm oder Windows Mobile.
Das führt dazu, dass manche Synchronisationen Zusatz-Apps benötigen (z.B. Outlook-Android). Andere Lösungen wiederum können ihren Sync-Partner automatisch suchen (z.B. SplashID) oder benötigen die Eingabe von IP-Adressen und Ports, um einen Datenaustausch zu schaffen. Manchmal läßt sich eine Synchronisation automatisch mit Anschluss des Gerätes starten (Android-sync für Outlook). Woanders muss man in der Android-App herumklickern (VidaOne Diet & Fitness) oder gar sowohl in der App als auch auf einem PC-Programm irgendwas einstellen oder bestimmte Menues einstellen (Book Collector).
Aber auch die Ablage von Exportdaten nur auf dem internen Speicher des Android-Gerätes oder ein Versand der Daten per Mail sind einigen Programmierern schon als „Lösung“ eingefallen.
Vermutlich habe ich hier noch andere „Ideen“ übersehen. Das Betriebssystem Android ist hier über das „Spielzeug“-Niveau noch nicht hinausgekommen. Etwas böse gesagt, an der Grenze zur Unbrauchbarkeit.
Zeitliche Faktoren und das Handling trüben die Nutzbarkeit dann noch mehr ein. Während es ja, wie schon erwähnt, Apps gibt, bei denen sich wenigstens noch der Zeitpunkt der Synchronisation einstellen lässt („Synchronisieren beim Anschluss des Gerätes“), gibt es solche Optionen bei anderen überhaupt nicht. Durch die eigentlich positive offene Konstruktion des Betriebssystems kommt es dazu, dass die funktionen des Datenaustausches, -export, -Backups oder ähnliches an den seltsamsten stellen versteckt werden.
Zusammenfassend kann man nur feststellen, dass dieser Bereich eher depremierend für eine Nutzung ist. Sobald Forderungen übers Kommunikationsfunktionen (Telefonieren, Mail,…) und Spielen hinaus kommen, besteht ein ziemlicher Wildwuchs.
Ergänzend kommt hinzu, dass auch im angeschlossenen Zustand die USB-Schnittstelle nur beschränkten Zugriff auf den Speicher des Gerätes gewährt. Erst nach einem Blick ins Systemmenü und der Auswahl des Punktes „Anwendungen“ -> „Entwicklung“ -> „USB-Debugging“ kann vom PC aus direkt auf den Speicher des Gerätes als USB-Speicher zugegriffen werden. Während dieser Zeit sind dann allerdings wieder diverse Applikationen möglicherweise nicht verfügbar bzw. können selbst nicht mehr synchronisieren.
Noch verwirrender wird das Ganze nach der Installation der Desktop-Programme der unterschiedlichen Gerätehersteller. Bei einigen hat man dann Zugriff auf Speicherbereiche auch ohne USB-Debugging, bei anderen nicht.
All diese Themen erschweren die Lösung eines Datenaustausches mit Quicken bzw. der Schaffung einer sinnvollen Zwischenlösung, die stabil funktioniert, automatisierbar ist und mit wenig zusätzlichen Bedienhandgriffen sowohl am PC als auch am Android-Gerät auskommt.
Das Format-Thema
Das Übertragungsformat spielt eine ganz entscheidende rolle bei der Nutzung mobile Anwendungen und der anschließenden Synchronisation mit Quicken. Nur das richtige Format führt zu einer fehlerfreien, eindeutigen und für einen Privatnutzer auch handhabbaren Lösung.
Dabei dürfen solche „Kleinigkeiten“ wie eingestellte Sprachen, Datumsformate, Zahlenformate eben gerade nicht unter den Tisch fallen, um bei einer Lösung für alle Quicken-Nutzer auch zu einer allgemeingültigen Lösung zu kommen. Gerade dieses Thema dürfte für die Quicken-Programmierer ein ganz Entscheidendes sein, welches noch dazu bisher keine oder nur unwesentliche Rolle spielte, da alle Daten innerhalb von Quicken genutzt wurden. Der einmalige Datenimport aus Fremdprogrammen bei Umstellungen oder der Export zur Nutzung in Excel waren Ausnahmen, die auch etwas länger dauern durften, etwas mehr Aufwand erfordern konnten oder so vorbereitet waren, dass quasi fertige Charts zur Verfügung standen..
Grundsätzlich ist die Anzahl der möglichen Formate stark beschränkt. Auf der einen Seite sind reine Textformate (txt, csv), auf der anderen Seite stehen spezielle Formate wie qif und ofx.
Logischerweise sind Textformate einfach, schnell zu programmieren und deshalb in fast allen Apps als Export-Variante beinhaltet. Allerdings darf man nicht vergessen, dass diese Formate keinerlei Standardisierung unterliegen. Aufbau und Form ist frei. Und viele Apps bieten keine oder nur sehr beschränkte Möglichkeiten einer Konfiguration an. Darauf basierend einen Datenaustausch mit Quicken zu konzipieren wird eher eine Baustelle mit ständigem Ärger und Verdruss bei Nutzern und Hersteller erzeugen. Eine sinnvolle Lösung wird es nicht ergeben. Das heiß, so ganz supereinfach wird‘s nicht gehen.
Deutlich besser wäre da schon wieder QIF oder OFX als (teilweise) standardisierte Austauschformate. Aber QIF machen immer weniger oder OFX nicht alle. Auch hier ist also wieder keine Allround-Lösung, die alles abdeckt, möglich.
Das OFX-Format (Open Financial Exchange) wurde gemeinsam von CheckFree, Microsoft und Intuit entwickelt und enthält in fest definierter Form Angaben zu finanziellen Transaktionen. Die Konzeption ging von einer allgemeingültigen Anwendung aus, um sowohl Transaktionen innerhalb und zwischen unterschiedlichen Applikationen als auch Transaktionen zu Finanzinstituten abzudecken. Damit sollte sowohl die Übertragung in eine Richtung als auch eine bidirektionale Übertragung, sprich Synchronisation, lösbar sein. Weil es sich um eine offene Formatentwicklung verbunden mit der Nutzung von XML handelt, ist eine Nutzung theoretisch betriebssystem- und applikationsunabhängig möglich. Allerdings hat sich gerade Intuit, obwohl Mitentwickler, immer stark auf das hauseigenen Format orientiert und schwenkt erst in letzter Zeit um.
Das QIF-Format war bei Quicken immer das Standard-Format zum Datenaustausch und wurde auch von zahllosen anderen Applikationen benutzt. Obwohl auch Intuit inzwischen auf Vereinheitlichung mit OFX setzt, hat sich damit der in der Vergangenheit weit verbreitete Standard etwas aufgelöst, weil zahlreiche Finanzinstitute und Programmhersteller den Weg eigener Lösungen gegangen sind. Ein Problem von qif-Daten war immer der Umgang mit Umbuchungen. Da die Transaktionen jedes einzelnen Kontos meist mit einer eigenen qif-Datei abgedeckt werden, die oft den Namen des betreffenden Kontos trägt, entstand beim Import immer das Problem der Dopplung durch diese Umbuchungen. Dieses Thema musste dann nach dem Import wieder gesondert gelöst werden.

Meine bevorzugte Lösung

Ich bin deshalb ein großer Fan der vorhandenen rte.dat-Schnittstelle, denn diese hat mehrere große Vorteile:

- Funktioniert halbautomatisch beim Quicken-Start
- Daten lassen sich vor dem Import bearbeiten, verwerfen oder auch zurückstellen.
- Eine Wandlung aus typischen Standard-Formaten wie qif oder ofx könnte von Quicken
bereits vordefiniert werden und trotzdem entständen keine Abhängigkeiten
- Aus anderen Quellen kann jeder selbst mit Autohotkey oder was auch immer seine eigenen
Konvertierung selbst definieren. Flexibilität!!
- Damit Verwendbarkeit beliebiger Portable Apps auf beliebigen Betriebssystemen, solange
die irgendeinen Export machen.
- Schnittstelle ist schon verfügbar!!!! Da muss (fast) nichts mehr gemacht werden.
Warum was neues erfinden?

Was fehlt?
- Bessere Vermarktung dieser Schnittstelle. Solide bewerben! (Kennt ja sonst niemand.)
- Vorbereitete Umkonvertierung aus QIF und OFX für "normale" Standardnutzer.
- Gute Dokumentation der Struktur und unterschiedlichen Möglichkeiten der rte.dat

Selbstverständlich wäre es möglich, bei Entwicklung einer eigenen App durch Lexware/Quicken irgendetwas völlig Neues zu generieren. Jedoch ist der Aufwand nicht zu unterschätzen und für eine stufenweise Lösung (wie in Kapitel 5 beschrieben) könnte die rte.dat-Schnittstelle die einfachste Herangehensweise bedeuten, auch wenn sie natürlich keine bidirektionalen Austausch zulässt.
Oskar


(Bisher wurde dieser Beitrag 1 mal editiert, als letztes von OskarSchoenherr am 03.06.2015 @ 14:43)
   PM   Buddy hinzufügen Copy Quote
OskarSchoenherr (offline)
Fast Admin


Quicken-Fan seit Quicken 2.0

Beiträge: 213
Geschlecht:
Mitglied seit: 19.06.2004

Deutschland
icon1   Artikel: 5 Wunschvorstellungen in drei Schritten #4 Datum: 04.03.2012 , 10:27  

„Mobile Quicken-Nutzung – Erfahrungen und Ideen“
von Oskar Schönherr (oskar.schoenherr@inbox.com)

1 Einführung zur mobilen Quicken-Nutzung
2 Datenübertragungen für eine mobile Quicken-Nutzung
3 Einige Android-Programme und ihre Möglichkeiten
4 Ein Lösungsansatz für die mobile Datenerfassung
5 Wunschvorstellungen in drei Schritten

5. Wunschvorstellungen in drei Schritten

Das bis jetzt Dargestellte zeigt, dass im Bereich Mobile Datenerfassung mit Quicken auf keine sinnvolle und leicht zu nutzende, fertige Lösung zurückgegriffen werden kann. Das bedeutet, dass wir jetzt zu einer Art Wunschliste kommen müssen und darauf hoffen wollen, dass einem gnädigen Programmierer oder einer interessierten Firma oder sogar der Lexware selbst diese Wünsche weiterhelfen.

Schritt 1 „Mobile Datenerfassung“
Eine mobile Datenerfassung ist die Basis aller mobilen Nutzungen. Ihr Ziel besteht darin, Buchungen unabhängig vom PC (mobil!) zu erfassen und dabei möglichst weitgehend alle notwendigen, auch in Quicken benötigten Angaben sofort mit im Datensatz der Buchung zu hinterlegen. Der mir in einem Forum gemachte Vorschlag, einfach die Kassenzettel zu sammeln und daheim einzugeben, sollte wohl eher der Mottenkiste übergeben werden.
Für diesen Schritt sind 2 Wege möglich.
Die Nutzung unabhängiger Programme von Drittanbietern dürfte der einfachste und sofort realisierbare Weg sein. Die eventuellen Möglichkeiten dazu sind in Teil 3 an Hand ausgewählter Apps des Betriebssystems Android beschrieben. Da zur Vereinfachung der Handhabung und zur Nutzung der halbautomatischen Import-Schnittstelle von Quicken zusätzlicher Aufwand notwendig ist, wird dieser in Teil 4 dargestellt und beurteilt.
Die andere und bessere Möglichkeit wäre eine spezielle App, direkt programmiert von Lexware, speziell für Quicken. Großer Vorteil wäre die Kompatibilität, die Entwicklungssicherheit und das stimmige Design. Auch hier wäre die Nutzung der rte.dat-Schnittstelle eine sinnvolle Möglichkeit, wobei die App Daten direkt in diesem Format ablegen könnte, aber gleichzeitig diese Möglichkeit für andere Import-Notwendigkeiten nicht verschlossen wird. Nachteil ist, dass eine solche App zeitlich ziemlich gleichzeitig mindestens für Apple und Android, aber auch für Windows bereitgestellt werden müsste. Allerdings sollte das für Java-basierte Systeme und entsprechende Programmierer das kleinere Problem sein.


Schritt 2 „Mobile Datenerfassung und unidirektionaler Sync“
Diese Forderung besteht aus zwei Schritten. Basis ist wieder die Datenerfassung wie in Schritt 1. Danach oder verbunden damit sollte zusätzlich eine Synchronisation der aktuellen Kontostände, eventuell der letzten Buchungen (einer bestimmten Anzahl oder eines definierten Zeitraums) zum Portable-Gerät erfolgen. Damit ist ergänzend zur Datenerfassung der IST-Stand der Konten mobil verfügbar.
Sinnvollerweise wäre hier auch der IST-Stand für Wertpapierkonten nicht schlecht, dies scheint aber für eine mobile Lösung in diesem Stadium nicht unbedingt notwendig zu sein.


3. Bidirektionale Synchronisation und mobiles Quicken
Dies ist die aufwändigste und umfassendste Lösung. Eine echte Synchronisation und ein echtes komplettes Finanzprogramm auf einem Mobilgerät.
Wie weit das wirklich gebraucht wird, wäre zusammen mit Quicken-Nutzern zu klären. Persönlich halte ich vieles von dem, was für Android-Geräte heute schon angeboten wird, für überzogen. Allerdings scheint gerade die gegenwärtige Geräteentwicklung hin zu größeren Displays diesen weg zu priorisieren. Ob sich die Komplexität von Quicken überhaupt sinnvoll abbilden lässt und wie viele Funktionalitäten überhaupt gebraucht werden, ist meiner Meinung nach völlig offen.
Die meisten der heutigen Apps sind ja schnelle Kontenübersichten verbunden mit Online-Banking.
Gerade für das Online-Banking bestehen aber schon jetzt ernst zu nehmende Sicherheitsbedenken. Auf Grund von Sicherheitslücken ist es gegenwärtig unklar, ob Online-Banking für diese Lösung überhaupt sinnvoll wäre.
Der Schutz vor Viren, Würmern, Spyware und ähnlichem ist im Mobilebereich bei weitem nicht so ausgeprägt wie auf dem PC. Einige Banken verweisen deshalb bereits auf mögliche Sicherheitslücken, besonders dann, wenn Onlinebanking und eTAN-Empfang auf dem gleichen Gerät realisiert werden. Teilweise untersagen Banken eine solche Nutzung bereits jetzt oder versuchen die Haftung in Schadensfällen zu verringern.
Auch wenn nach Meinung von Sicherheitsexperten dieser Fall noch nicht bekannt ist, kann folgendes, etwas vereinfachtes Szenario bei den heutigen Möglichkeiten und Rechenleistungen von mobilen Geräten nicht mehr ausgeschlossen werden:
- Hintergrundüberwachung auf laufende Finanzprogramme
- Auslesen von Buchungdaten (BLZ, Kto.-Nummer,…)
- Überwachung ankommender SMS oder Mails mit Unterdrückung von Meldungen
- Auslesen der mTAN
- Übermittlung mTAN und Buchungsdaten an unbekannte Dritte
- Nutzung dieser Daten für Falschbuchungen
- Verspätete Anzeige der SMS oder Mails mit der (nun nicht mehr gültigen) mTAN
Aus den Erfahrungen der Vergangenheit mit PCs wäre zu vermuten, dass eine solche Entwicklung nur eine Frage der Zeit ist. Insbesondere auch der Tatsache geschuldet, dass die Rechte, die eine App hat oder sich nimmt, in keiner Weise sauber geregelt sind. Es ist ein Thema des Herstellers, die rechte mitzuteilen, und es ist ein Thema der Nutzer, diese rechte überhaupt zur Kenntnis zu nehmen oder darauf zu reagieren. Die Diskussionen in den Market sprechen hier Bände über das kaum vorhandene Sicherheitsbedürfnis der Nutzer.



Oskar


(Bisher wurde dieser Beitrag 1 mal editiert, als letztes von OskarSchoenherr am 03.06.2015 @ 14:43)
   PM   Buddy hinzufügen Copy Quote
quickprobs (offline)
Administrator


Wer nichts weiss, und weiss, dass er nichts weiss, weiss mehr als der, der nichts weiss und nicht weiss, dass er nichts weiss! (Bertrand Russel)

Beiträge: 2003
Geschlecht:
Mitglied seit: 07.05.2004

Deutschland
icon1   Re: Warum dieser Bereich (Quicken und Android)? #5 Datum: 05.03.2012 , 22:17  

Hallo Oskar,

vielen Dank für Deine sehr ausführlichen Ideen und Gedanken zu diesem Thema!

Ich nehme an, dass Lexware es zur Kenntins nehmen wird Zwinkern


Viele Grüße
Kai
Mit boost bei jedem Online-Einkauf ohne Extrakosten Gutes für das Ruckteschell-Heim tun!
http://www.spenden-rh.de
       PM   Buddy hinzufügen Copy Quote
OskarSchoenherr (offline)
Fast Admin


Quicken-Fan seit Quicken 2.0

Beiträge: 213
Geschlecht:
Mitglied seit: 19.06.2004

Deutschland
icon1   Re: "Mobile Quicken-Nutzung – Erfahrungen und Ideen“ von Oskar Schönherr #6 Datum: 21.10.2012 , 14:17  

Mobile Quicken-Nutzung – Erfahrungen und Ideen“
von Oskar Schönherr (oskar.schoenherr@inbox.com)

1 Einführung zur mobilen Quicken-Nutzung
2 Datenübertragungen für eine mobile Quicken-Nutzung
3 Einige Android-Programme und ihre Möglichkeiten
4 Ein Lösungsansatz für die mobile Datenerfassung
5 Wunschvorstellungen in drei Schritten

4. Ein Lösungsansatz für die mobile Datenerfassung

Nachdem weiterhin nicht absehbar ist, wann durch Lexware eine passende Android-App entstehen wird und wie schon in Abschnitt 1 beschrieben, die Lösung von SplashMoney nicht mehr verwendbar ist, habe ich nach einer einfachen Lösung zur Datenerfassung gesucht. Als Hauptschwierigkeit stellte sich heraus, dass die Exportfunktion bei den meisten Apps meinen Anforderungen nicht genügte. Abzudecken waren:
- einfache Synchronisation direkt in ein beliebiges Verzeichnis auf den PC
- Synchronisation nur der neuen Datensätze (ev. Kennzeichnung der schon expotierten)
- möglichst wenige Klicks auf dem Mobilgerät

Ich möchte im folgenden die einzelnen Schritte bis zur funktionsfertigen Lösung darstellen. Zur Automatisierung wurde "AutoHotKey" (www.autohotkey.com) verwendet, welches ebenfalls als Freeware zur Verfügung steht und neben seiner mächtigen Sprache auch die Möglichkeit bietet eine exe-Datei zu erzeigen. Sicher läßt sich das alles mit einer "richtigen" Sprache viel eleganter realisieren, aber erstens bin ich kein Programmierer und zweitens ging es mir um Flexibilität und Einfachheit.

a) Android-App

Nach Nutzung dieser Ausschlusskriterien bin ich auf die App "Meine Ausgaben"/"My Expenses" von Michael Totschnig gestoßen, die als Freeware bei Google Play zur Verfügung steht.

Folgende Besonderheiten (Vorteile/Nachteile, je nach Geschmack) sind mir dabei aufgefallen:
- gewöhnungsbedürftige Oberfläche (Onscreen-Tastatur verdeckt Teile der Eingabe)
- Reihenfolge der Eingabe für Quickenuser ungewohnt
- Listenansicht ohne Empfängeranzeige
- einfache Menueleiste an Bildschirmunterkante
- letzte 2 Konten mittels Klick auf Konten umschaltbar
- sonstige Auswahl (Konten, Kategorien,...) durch langes Drücken
- Unterstützung von Umbuchungen
- Unterstützung von Kategorien und Unterkategorien
- Exportfunktion direkt über Dropbox
- beliebig häufiger Export für jedes Konto getrennt möglich (Dateiname aus Konto-Datum-Uhrzeit)
- In Exportnamen sind Leerzeichen aus Kontennamen gelöscht (Giro Sparkasse => GiroSparkasse)
- Mit Export erfolgt Löschen der Einträge (Konto damit wieder leer)
- Importfunktion für Kategorien (von mir nicht genutzt)

Für die von mir gewünschte Funktionergaben sich damit als besonderer Vorteil:
- einfach
- beliebig häufiger Export ohne Namenseingabe und ohne Überschreibungen
- eindeutige Datensätze auch für Umbuchungen

b) rte.dat für Quicken

Zur Bereitstellung der Datensätze für den halbautomatischen Import von Quicken sind folgende Schritte und Konvertierungen notwendig:
- Prüfung auf qif-Dateien in Dropbox
- Verschieben aller qif-Dateien aus dem Dropbpx-Ordner nach Quicken
- Neuanlage einer rte.dat oder Nutzung einer vorhandenen rte.dat (Anhängen der neuen Buchungen)
- Auslesen aller qif-Dateien und Erzeugen der Datensätze in der rte.dat
- Löschen der ausgelesenen qif-Dateien
- Bereinigen der Umbuchungssätze (um nicht 2 Buchungen anzuzeigen, sondern nur 1 Umbuchung)
- Korrektur der Kontennamen (Leerzeichen)

c) Installation und Voraussetzungen

- getestete Installtion unter Win7 mit Quicken 2013
- kostenloses Dropbox-Konto einrichten
- App "Dropbox" auf Android installieren
- App "Meine Ausgaben" auf Android installieren
- Einstellungen in App: "QIF Export versenden" anhaken, "Upload URL" leerlassen, Dezimaltrennzeichen "."
- mit Quicken-Konten namensgleiche Kontennamen in App anlegen
- Kategorien nach Bedarf anlegen
- Dropbox auf Windows-PC installieren
- Verzeichnis C:\Users\"Benutzername"\Documents\Lexware\Quicken\2013\Palm anlegen
- Dateien MA2QW.exe und accounts.dat in Verzeichnis kopieren
- "accounts.dat" einmalig editieren (mit den eigenen Kontennamen, falls die in Quicken Leerzeichen enthalten)

d) Handlungsablauf

Mobile Device:
- Datenerfassung in App
- Datenexport durch "Zurücksetzen" und Auswahl von Dropbox im sich öffnenden Fenster
PC:
- Dropbox starten und warten auf Synchronisation.
- MA2QW starten und warten auf Fertig-Meldung.
- Quicken starten, Bearbeitungsfenster erscheint.

e) Zusatzbemerkungen:

- Anzahl der Exportvorgänge ist völlig beliebig
- Jede Buchung ist im Bearbeitungsfenster von Quicken getrennt bearbeitbar/löschbar/zurückstellbar.
- Bei Abbruch des Imports im Bearbeitungsfenster bleiben die Buchungen bis zum nächsten Start von Quicken erhalten. In diesme Fall werden beim nächsten Start von MA2QW die Datensätze angehängt.

f) Festgestellte Mängel

- Umlaute (z.B. bei Empfänger) werden im Bearbeitungsfenster falsch dargestellt. Im Moment noch keine Lösung

g) Bei Interesse

Die Dateien sind auf Nachfrage bei oskar.schoenherr@inbox.com kostenlos zu erhalten.
Ich bitte zu beachten, dass es eine "Hobby"-Lösung ist und übernehme deshalb keinerlei Haftungen.
Sollten Fehler auftreten würde es mich freuen, diese zu erfahren, um eventuell Abhilfe zu schaffen.
Oskar


(Bisher wurde dieser Beitrag 2 mal editiert, als letztes von OskarSchoenherr am 03.06.2015 @ 14:43)
   PM   Buddy hinzufügen Copy Quote
OskarSchoenherr (offline)
Fast Admin


Quicken-Fan seit Quicken 2.0

Beiträge: 213
Geschlecht:
Mitglied seit: 19.06.2004

Deutschland
icon1   Re: "Mobile Quicken-Nutzung – Erfahrungen und Ideen“ von Oskar Schönherr #7 Datum: 24.10.2012 , 13:28  

Ich habe eine neue Version 2.01 meines "Konverters" gebaut.
Das Thema der Umlaute scheint gelöst zu sein, jedenfalls funktioniert es bei mir.
oskar.schoenherr@inbox.com
Oskar


(Bisher wurde dieser Beitrag 1 mal editiert, als letztes von OskarSchoenherr am 03.06.2015 @ 14:42)
   PM   Buddy hinzufügen Copy Quote
OskarSchoenherr (offline)
Fast Admin


Quicken-Fan seit Quicken 2.0

Beiträge: 213
Geschlecht:
Mitglied seit: 19.06.2004

Deutschland
icon1   Re: "Mobile Quicken-Nutzung – Erfahrungen und Ideen“ von Oskar Schönherr #8 Datum: 08.05.2013 , 15:09  

Trotz des kleinen Bugs im Quicken hinsichtlich der rte.dat-Schnittstelle haben jetzt eine Reihe Leute ihr Interesse an meinem Konvertierungstool für "Meine Ausgaben" kundgetan. Das wird wohl damit zu tun haben, dass "Quicken Mobile" weiterhin nicht funktioniert und für viele die Herangehensweise mit Daten in der Cloud nicht akzeptabel ist.

Da "Meine Ausgaben" zusammen mit Export über Dropbox und meinem Konvertierungstool jetzt fehlerfrei geht, erweitere ich es auf mehrfachen Wunsch um die Nutzung von Drive, Web.de-Onlinespeicher und ES-Filemanager.

Oskar
   PM   Buddy hinzufügen Copy Quote
OskarSchoenherr (offline)
Fast Admin


Quicken-Fan seit Quicken 2.0

Beiträge: 213
Geschlecht:
Mitglied seit: 19.06.2004

Deutschland
icon1   Re: "Mobile Quicken-Nutzung – Erfahrungen und Ideen“ von Oskar Schönherr #9 Datum: 15.05.2013 , 13:10  

Erweiterung auf Google Drive, web.de-Onlinespeicher und einem direkten Filetransfer (z.B. mit ES File Manager) hat geklappt. Unter Win7 32bit/64bit getestet.
Unter Win8 läuft es ebenfalls. Allerdings scheint es in einigen Fällen zu einer veränderten Ablage der Zielordner zu kommen.
Ich hoffe, dass ich von einigen Nutzern da Rückläufe bekomme, damit ich es bei Bedarf anpassen kann.
Oskar
   PM   Buddy hinzufügen Copy Quote
OskarSchoenherr (offline)
Fast Admin


Quicken-Fan seit Quicken 2.0

Beiträge: 213
Geschlecht:
Mitglied seit: 19.06.2004

Deutschland
icon1   Re: "Mobile Quicken-Nutzung – Erfahrungen und Ideen“ von Oskar Schönherr #10 Datum: 22.08.2013 , 13:37  

Aktuelle Downloadlinks immer im Thread "Meine Ausgaben"
Im Moment läuft Anpassung für altes "Quicken 2012" (noch mit Plam-ordner) sowie zur Nutzung von der jetzt in "Meine Ausgaben" machbaren Splitbuchungen.
Oskar
   PM   Buddy hinzufügen Copy Quote
OskarSchoenherr (offline)
Fast Admin


Quicken-Fan seit Quicken 2.0

Beiträge: 213
Geschlecht:
Mitglied seit: 19.06.2004

Deutschland
icon1   Re: "Mobile Quicken-Nutzung – Erfahrungen und Ideen“ von Oskar Schönherr #11 Datum: 05.04.2015 , 10:23  

Aktuelle Downloadlinks bzw. meine Mailadresse immer im Thread "Meine Ausgaben"
Aktuell beinhaltet in der Übergabe nach Quicken:
- Splitbuchungen funktionieren
- Entfernung leeren Kontonamen-Zeilen, die durch den Export aus MA entstehen
- Korrektur der Umbuchungen (nicht mehr doppelt)
- Übergabe der "Klasse" (unter Nutzung des Verwendungszweckes)
Oskar
   PM   Buddy hinzufügen Copy Quote
Board >>  Sonstiges >>  Quicken und Android >> "Mobile Quicken-Nutzung – Erfahrungen und Ideen“ von Oskar Schönherr
Seiten: <<  1  >>
Seite Drucken
Neues Thema    »Antworten«



Forum durchsuchen:



Stefanos Bulletin Board, v1.3.5
© Coder-World.de, 2001-2004 (Stefanos)