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Thema: Neuer Kontotyp "Verrechnungskonto" für Gesellschafterkonten, Abgrenzungskonten
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Lilli
(offline)
Normaler Nutzer
  
Theorie ist, wenn jeder weiß, warum es nicht geht. Praxis ist, wenn keiner weiß, warum es geht.
Beiträge: 16
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Mitglied seit: 29.07.2008
Deutschland
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Neuer Kontotyp "Verrechnungskonto" für Gesellschafterkonten, Abgrenzungskonten #1
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Datum: 16.09.2008, 09:41
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Hallo,
Wenn man ein Konto als Gesellschafterkonto braucht, finde ich keinen Typ, der diesen Anforderungen ehrlich entspricht. Dieses Konto sollte als Verrechnungskonto positive und negative Bestände sinnvoll abbilden, insofern ist ein Verbindlichkeitenkonto nicht ideal. Ein Gesellschafterkonto kann sowohl verwendet werden, um (aus der Privatkasse bezahlte) Auslagen der einzelnen Gesellschafter für die Firma zu führen (also Verbindlichkeiten der Firma an den Gesellschafter = Negativbestand aus Firmensicht), als auch für Entnahmen (z.B. ausgeschüttete Liquiditätsüberschüsse, auch oftmals fälschlich als Gewinn-Ausschüttung bezeichnet = Positivbestand). Workaround: Von der Funktionalität her als am ehesten geeignet sehe ich das Bar-Konto, das aber von seiner Bezeichnung her dafür absolut verwegen ist. Typischerweise hat ein Bargeldkonto auch nie einen negativen Bestand, was Quicken aber netterweise trotzdem ohne Aufstand zulässt. In den Berichten ist das Verrechnungskonto zwischen den Barkonten auch nicht gerade hübsch.
Ein ähnlicher Fall ist das Abgrenzungskonto, das für externe Abrechnungen im alten Buchungszeitraum erforderlich ist, wenn eine Rechnungsstellung erst im neuen Buchungszeitraum dem Konto belastet/gutgeschrieben wird. Workaround: Hier verwende ich den Typ Verbindlichkeiten, der aber auch nur sehr bedingt passt. Hat Quicken dazu bereits eine schlaue Idee im Konzept? Eignet sich hier vielleicht auch das Rechnungskonto?
Falls es noch keine Lösung gibt, sollte man dafür einen neuen Kontentyp schaffen, der z.B. „Verrechnungskonto“ heißt.
Wenn Lexware diesen Vorschlag aufgreifen würde, wäre es gerade da sehr nützlich, den neuen Kontotyp auch noch nachträglich setzen zu können, weil die qif-Export/Import-Funktion nicht alle Teilbereiche zuverlässig abdeckt. Ein sehr zeitraubendes und leider auch nicht ganz risikoloses Nacharbeiten würde sich so erübrigen.
Viele Grüße Lilli
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